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Leben in Ederheim

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Verantwortung für die neue Heimat übernommen

Am westlichen Ortseingang entsteht derzeit ein neues Baugebiet.
Bild: Gemeinde
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Petra Eisele lebt erst seit wenigen Jahren in Ederheim und ist seit Mai neue Bürgermeisterin

„So macht das Arbeiten gleich noch mehr Spaß“ – Ederheims Bürgermeisterin Petra Eisele nennt zwei Gründe, warum sie seit 1. Mai ihren Posten so gerne ausübt: Die wunderbare Landschaft rund um die Gemeinde und die Menschen, welche die kleine Kommune lebens- und liebenswert machen. Dabei ist die aus dem Landkreis Eichstätt stammende Eisele erst seit gut acht Jahren Ederheimerin. Mit ihrem Ehemann Stefan zog die zweifache Mutter in dessen Heimat – und inzwischen ist die Gemeinde an der Grenze zu Baden-Württemberg zu ihrer neuen Heimat geworden und der 37-Jährigen ans Herz gewachsen.

Darum entschloss sich Eisele auch bereits frühzeitig im Sommer 2019, Verantwortung zu übernehmen und für das Bürgermeister-Amt zu kandidieren. Ehemann Stefan hatte sie dazu animiert. Zuvor hatte Eisele bereits erste Schritte in der gemeindlichen Zusammenarbeit unternommen, als sie zusammen mit anderen Eltern half, den Spielplatz zu sanieren. Die aus dem sozialen Bereich kommende gelernte Krankenschwester hat in jungen Jahren auch schon ein Seniorenheim geleitet und somit Erfahrung mit Führungspositionen. Als einzige Kandidatin erhielt sie bei der Wahl im März 76,9 Prozent der Stimmen.

Herausforderungen gibt es für die Kommunalpolitikerin einige. So entsteht derzeit das neue Wohngebiet „Westliches Ederheim“ mit 19 Bauplätzen am Ortseingang von der Bundesstraße 466 kommend. Die Arbeiten sollen möglichst noch in diesem Jahr beendet werden. Aktuell läuft auch die umfangreiche Kanalsanierung im Ortsteil Hürnheim. Eisele bedauert, dass im Rahmen der Maßnahme die markante Linde in der Dorfmitte nicht erhalten werden konnte.

Vor der Kirche St. Oswald in Ederheim wurden zwei ältere Gebäude abgerissen. Mit Unterstützung durch die Förderrichtlinie „Innen vor Außen“ kann das Areal neu genutzt und auch in die Umstrukturierung des Friedhofs einbezogen werden. Nach dem Kauf des kirchlich getragenen Kindergartens durch die Gemeinde steht dort nun die politische Entscheidung an, das Gebäude zu sanieren oder einen Neubau anzugehen.

Um für Gewerbetreibende wie auch Privatpersonen in Zukunft eine bessere Internetverbindung zu schaffen, nimmt die Gemeinde an dem Förderprogramm „bayerische Gigabitrichtlinie“ teil. Zudem gilt es, das Feuerwehrhaus zeitnah mit allen benötigten Anschlüssen autark zu machen. Nach einem halben Jahr im Amt ist Petra Eisele schon „mittendrin“ in der Position als Gemeindeoberhaupt. „Es gibt so viele unterschiedliche Dinge zu erledigen, das macht die Aufgabe so interessant und abwechslungsreich.“ Dabei dankt sie auch den Gemeinderatsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Noch vor Eiseles Amtsantritt kam Corona, was den Blickwinkel auf manches verändert hat.

Durch die Pandemie wurde natürlich auch das rege Vereinsleben in Ederheim ausgebremst. Wichtige Einnahmen fehlen momentan – und auch die in den Vereinen aktiven Menschen würden leiden, da sie derzeit ihre Hobbys nicht ausüben können, hat Eisele beobachtet. Umso größer sei in Corona-Zeiten die Freude gewesen, als etwa im September der Musikverein zwei Standkonzerte unter freiem Himmel spielte. Zudem habe die aktuelle Lage auch wieder neues Engagement hervorgebracht, verweist die Bürgermeisterin auf die Corona-Hilfsaktion innerhalb der Bevölkerung.

Die Herausforderungen und Aufgaben, davon ist Bürgermeisterin Petra Eisele überzeugt, werden auch in der weiteren Zukunft nicht ausgehen. Deswegen betont sie auch im Namen des Gemeinderats: „Es gibt viel zu tun und wir werden mit unserem Einsatz für Ederheim nicht nachlassen.“

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