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Zahlen zeigen Fortschritte bei digitalem Lernen

Laut einer Statistik hat das digitale Lernen zuhause während der Coronavirus-Krise an Bedeutung gewonnen.
Bild: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Das digitale Lernen ist im ersten Quartal 2020 stark gewachsen, kein Wunder in Zeiten von Corona. Eine wichtige Voraussetzung bildet jedoch die technische Ausstattung - und die ist nicht überall gleich.

Homeschooling statt Präsenzunterricht, Lernsoftware statt Bücher. Das digitale Lernen hat coronabedingt einen kräftigen Schub bekommen.

Laut Statistik kommunizierten im ersten Quartal diesen Jahres 59 Prozent der Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 15 Jahren mit Lehrern oder Mitschülern über digitale Lernplattformen oder ähnliche Portale. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum waren es nur acht Prozent.

Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden weiter mitteilte, verdoppelte sich der Anteil bei den Schülern und Studierenden ab 16 Jahren auf 72 Prozent (1. Quartal 2019: 35 Prozent). Aufgrund der Corona-Pandemie wurden am 16. März in den meisten Bundesländern die Schulen wochenlang geschlossen.

Auch die Nutzung digitaler Lernmaterialien stieg erwartungsgemäß deutlich an. So verwendeten 64 Prozent der 10- bis 15-Jährigen beispielsweise audiovisuelle Medien, Online-Lernsoftware und elektronische Lehrbücher. Das waren doppelt so viele wie im ersten Quartal 2019. Bei den älteren Schülern und den Studierenden kletterte der Anteil von 54 Prozent auf 70 Prozent.

Die Ausstattung für das digitale Lernen in den Familien hängt laut den Statistikern deutlich vom Einkommen ab. Demnach besaß zum Jahresbeginn fast die Hälfte der Haushalte mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren und einem Nettoeinkommen unter 2000 Euro kein Tablet. Bei Einkommen von monatlich 5000 bis etwa 18.000 Euro waren es dagegen nur 14 Prozent. Bei den Familien mit besonders geringen Einkommen hatten 18 Prozent kein Laptop oder Notebook, bei den Haushalten mit hohem Einkommen lag der Anteil lediglich bei sechs Prozent.

Da sich Schule, Leben und Arbeit für viele Familienmitglieder in die eigenen vier Wände verlagert hat, spielt auch die Anzahl der Computer pro Haushalt eine Rolle - egal ob stationär oder mobil als Laptop oder Tablet. Rein rechnerisch verfügten die Familien im bundesweiten Schnitt über 3,2 Computer. Bei den Gutverdienern waren es durchschnittlich 4,1, bei den Haushalten mit geringen Einkommen dagegen 2,2 Geräte.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im Schuljahr 2019/2020 bundesweit 10,9 Millionen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen unterrichtet. In den vergangenen Wochen und Monaten war wiederholt eine Zögerlichkeit bei der Schuldigitalisierung kritisiert worden.

© dpa-infocom, dpa:201208-99-614584/3 (dpa)

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