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Augsburg erleben
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Die Geschichte der Fuggerstadt entdecken

Melanie Petrak bringt als Stadtführerin Heimatgeschichte Touristen aber auch Einheimischen näher.
2 Bilder
Melanie Petrak bringt als Stadtführerin Heimatgeschichte Touristen aber auch Einheimischen näher.
Foto: Carina Steinhart

Mit viel Liebe führt die Stadtführerin Melanie Petrak Touristen und Einheimische durch Augsburg. Wie aus ihrem Nebenjob eine Leidenschaft wurde.

Es ist ein sonniger, wenn auch minus zehn Grad kalter Sonntag. Die Sonnenstrahlen erleuchten den Rathausplatz und lassen die Figuren des Augustusbrunnen strahlen. Wo Augsburger und Augsburgerinnen vorbeigehen und häufig keinen Blick mehr verschwenden, nimmt eine die Gottheiten des Prachtbrunnens genau in Augenschein. „Neben Kaiser Augustus, der über den Brunnenfiguren thront, seht ihr am Beckenrand die Wassergottheiten, die symbolisch für Lech, Wertach, Brunnenbach und Singold stehen. Um sie näher zu sehen, könnt ihr ruhig auf den Rand des Brunnens treten“, erklärt Melanie Petrak. Die heutigen Zuhörer der Stadtführerin sind ausschließlich männlich: „Einen Junggesellenabschied durch die Stadt zu führen, kommt nicht oft vor. Es freut mich , dass sie auch nachdem sie gestern gefeiert haben, Lust auf Kultur haben“, sagt Petrak.

Rantreten und Geschichte wirken lassen: Bei einer Stadtführung in Augsburg gibt es viel zu entdecken.
Foto: Carina Steinhart

Bevor die Führung startet, wird die Gruppe befragt, ob es etwas gibt, dass sie unbedingt in der Fuggerstadt sehen möchte. Das passende Stichwort ist da schon gefallen – natürlich möchten sich die Stuttgarter die Fuggerei und somit die älteste Sozialsiedlung der Welt nicht entgehen lassen. „Es ist uns wichtig, dass wir, wenn wir schon in einer anderen Stadt sind, auch etwas mitnehmen. Wäre ja komisch, wenn wir nichts über Augsburg erzählen können“, erklärt der künftige Bräutigam Chris. Und tatsächlich: Während des zweistündigen Streifzugs durch die Stadt kommen einige Fragen auf, die Melanie alle fachkundig beantworten kann. Sie fühlt sich mit ihrer Heimatstadt verwurzelt, was mit ein Grund ist, warum sie seit 2001 Stadtführungen gibt. „Für mich ist es besonders, die Beziehung, die ich zu meiner Heimat habe, weiterzugeben. Kurze Zeit habe ich in einer anderen Stadt gelebt, aber es zog mich zurück. Mittlerweile hat sich eine Tiefe entwickelt und meine Verbindung zu Augsburg ist stärker denn je.“ Zu ihrem Nebenjob gekommen ist sie über die Zeitung. Ihre Mama sah vor 23 Jahren die Stellenanzeige und Melanie bewarb sich. Da sie durch ihren Leistungskurs in Geschichte bereits zu Schulzeiten historisch interessiert war, war dies der perfekte Nebenjob zum Studium. Aus einem anfänglichen Impuls wurde eine Leidenschaft, die bis heute fortwährt.

Stadtführungen in Augsburg buchen

Über die Regio Augsburg können unterschiedlichste Führungen gebucht werden. „Ich bin als Sibylla Artzt – Jakob Fuggers Ehefrau – in historischem Gewand unterwegs, biete meditative Stadtführungen an, aber auch Barfußführungen oder Märchenrundgänge gehören zu meinem festen Repertoire. Augsburg mit allen Sinnen genießen – was gibt es Schöneres?“

Zur Stadtgeschichte gehören auch die Prachtbrunnen. Besonders der Augustusbrunnen fasziniert durch die kunstvollen Statuen.
Foto: Carina Steinhart

Häufig wird die Augsburgkennerin auch für Sprachführungen gebucht. „Zuletzt hatte ich eine portugiesische Touristengruppe. Aber auch polnisch, japanisch, spanisch, italienisch und englisch sind als geführter Rundgang mit mir möglich.“ Besonders begeistern Petrak die Unterschiede der Menschen. Wenn ältere Bürgerinnen und Bürger dabei sind, kann auch sie noch etwas lernen – das wird dann sofort aufgesogen und kann bei einer weiteren Führung genutzt werden. „Was ich schön finde, ist, dass ich auch immer wieder für neue Führungen Angebote bekomme. Neuerdings führe ich auch durch das Fugger- und Welser-Erlebnismuseum. Das gefällt mir sehr gut, ich liebe es, wie dort unsere koloniale Vergangenheit auf sensible Art aufbereitet wird.“

Mit der Männertruppe ist Petrak nun bei der Barfüßerkirche angekommen. Magisch bricht sich das Licht in den Rundbogenfenstern der barocken Kirche. Von ihr ist es nur noch ein Katzensprung zum ersehnten Ziel: der Fuggerei. Bereits der Start in der Sozialsiedlung begeistert die Baden-Württemberger. Die ockerfarbenen Häuschen mit ihren individuellen Klingelzügen sind nur einer der vielen Punkte, die es für Petrak zu erzählen gibt: „Jede Tür hat ihren individuellen gusseisernen Klingelzug. Die verschiedenen Formen waren praktisch, für Menschen, die nicht gut lesen konnten. So konnte man anhand der unterschiedlichen Formen erkennen, wo wer wohnte. Und wer vielleicht in der Dunkelheit nach Hause kam und bereits ein Bierchen zu viel hatte, konnte erfühlen, wo er wohnte.“ Heute würde das jedoch nicht mehr ganz so gut klappen. Mit der Zeit sind einige Klingelzüge verschwunden oder kaputtgegangen. Die Nachfertigungen haben manchmal die gleiche Form, was die Haustürfindung erschwert.

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Auch die Barfüßerkirche im Herzen der Augsburger Innenstadt beeindruckt die Touristen.
Foto: Carina Steinhart

Versteckte Winkel und Wahrzeichen: In Augsburg gibt es viel zu sehen

Auf ihre Kundinnen und Kunden einzugehen, ist der Stadtführerin sehr wichtig. Weiß sie bereits im Vorfeld, wie die Gruppe aufgebaut ist, bereitet sie sich auf die Bedürfnisse vor. So können Fettnäpfchen vermieden, aber auch lustige Anekdoten eingebaut werden.

Menschen, ob Einheimischen oder Touristen, die Historie der Heimat zu erzählen, ist für Petrak zu einem Herzensprojekt geworden. Und so ist es auch dieses Mal der Fall, dass die Stadtführung kurzweilig und spannend war. Zum Abschluss darf sich Petrak unter Applaus am Ausgangspunkt verabschieden. Die Sonne strahlt nun direkt auf eines der größten Wahrzeichen – das Rathaus: „So sehr ich es liebe, versteckte Winkel zu zeigen – und von denen hat Augsburg einige zu bieten – so spannend finde ich es auch, am Rathaus, von dem viele denken, es wäre nicht mehr erklärungsbedürftig, die Details zu entdecken, die wir noch nicht kannten. Wir werden gerne mal betriebsblind, wenn wir denken, etwas zu kennen oder zu wissen, und dann entgeht uns der Zauber, der uns eigentlich ständig umgibt.“

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