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Projekt Südfoyer
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Augsburger kämpfen für bundesweites Eishockeymuseum

Daumen hoch für die Eishockeyhistorie in Augsburg (von links): Schatzmeister Gottfried Morath, Präsident Walter Neumann und Vizepräsident Markus Fischer vom Eishockeymuseum Hall of Fame e.V.
Foto: Vincent Aumiller

Der Eishockeymuseum Hall of Fame e.V. träumt von einem deutschen Eishockeymuseum. Aus wenig haben die Verantwortlichen dabei schon viel gemacht. Für mehr brauchen sie aber dringend den Verband.

Fußball hat in Deutschland dem Eishockeysport einiges voraus. Mehr Fans, mehr Geld – und ein eigenes Museum. Während sich die ersten beiden Punkte wohl nur ganz schwerlich ändern lassen werden, kämpft ein Verein aus Augsburg darum, dass man bei Letzterem gleichzieht. Viel Herzblut steckt in diesem Ansinnen – und nach zahlreichen Rückschlägen hat man nun einen ersten Erfolg gefeiert. Doch zufriedengeben möchten sich der Eishockeymuseum Hall of Fame Deutschland e.V. damit nicht.

Das Eishockeymuseum und seine Augsburger Geschichte

Ab 1999 gab es schon einmal ein Eishockeymuseum, beheimatet unweit des Curt-Frenzel-Stadions in Räumlichkeiten des Plärrer-Hallenbads in der Schwimmschulstraße. Horst Eckert, der mit zahlreichen Ehrenpreisen dekorierte frühere Sportjournalist und Eishockeyfunktionär aus Augsburg, hatte das Museum dort untergebracht und aus dem Dornröschenschlaf einer Wanderausstellung geholt.

Als sich Eckert, Ehrenpräsident des Vereins, 2012 zurückzieht, entwickelte die neue Vorstandschaft ehrgeizige Pläne und wollte den Standort auf ein neues Level heben. Alles war bereits genehmigt – dann kam urplötzlich das Aus. Die Räume, die man mietfrei von der Stadt Augsburg zur Verfügung gestellt bekommen hatte, mussten saniert werden. Für das Eishockeymuseum war dort auf einmal kein Platz mehr.

Keine Räume, zu wenig Geld: Woran ein deutsches Eishockeymuseum scheitert

„Da ging der Mist so richtig los“, sagt Walter Neumann, heutiger Präsident und damals im Führungsteam engagiert. „Wir haben unzählige Alternativen durchgespielt. Aber andere Räume anmieten und dann noch eine moderne Ausstellung zu konzipieren war im Gesamtpaket einfach finanziell für uns als ehrenamtlich geführter Verein nicht darstellbar.“

Aufgeben wollen die „Eishockeyverrückten“ aber nicht. Im Bauch des Curt-Frenzel-Stadions soll das sogenannte Südfoyer entstehen, eine vor allem auf Augsburg ausgerichtete Ausstellung, die sich in vier Themenfenstern präsentiert. 2014 war das, eröffnet wurde im Herbst des vergangenen Jahres. Warum hat das so lange gedauert? Neumann holt Luft: „Von außen betrachtet, ist die Frage sicherlich berechtigt. Wenn man die Geschichte allerdings kennt, grenzt es an ein Wunder, dass wir es überhaupt soweit geschafft haben.“

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Projekt Südfoyer: Durchhaltevermögen hat sich gelohnt

Was Neumann meint? Unzählige Hürden mussten auf dem Weg genommen werden. „Die ursprüngliche Kalkulation sah für das Gesamtprojekt 80.000 Euro vor, gelandet sind wir bei 123.000 – und das vierte Fenster ist noch nicht fertig.“ Immer neue Auflagen und Vorschriften, genehmigte Zuschüsse, die wieder zurückgezogen werden, Corona und und und ... die Liste ließe sich endlos fortführen. Über die Jahre dürften Neumann und seine Mitstreiter aber für ihr Durchhaltevermögen bei allen Beteiligten bekannt geworden sein – oder wie es der Präsident formuliert: „Wenn wir etwas anfangen, machen wir es auch fertig.“

Wall of Fame statt Hall of Fame: Das Projekt „Südfoyer“ im Curt-Frenzel-Stadion hat seinen ganz eigenen Charme.
Foto: Siegfried Kerpf

Gesagt, getan. Mit großem Stolz hat man letztes Jahr eine Eröffnungsfeier veranstaltet. Übrigens mit einem ganz besonderen Ehrengast: Jaroslav Pouzar. Der Tscheche, dreimaliger Stanley-Cup-Champion in den 1980er-Jahren sowie zweimaliger Weltmeister, wird heuer in die International Hockey Hall of Fame aufgenommen. Zuvor schaute der heute 71-Jährige, in der Saison 1990/91 für den AEV am Puck, noch mal in Augsburg vorbei. „Ein ganz feiner Kerl“, schwärmt Neumann.

Viel Historie, viel Akribie: das Projekt Südfoyer im Curt-Frenzel-Stadion

Auf den Tag genau 60 Jahre nach Eröffnung des Eisstadions im Schleifgraben fand die Eröffnungsfeier statt. Die Resonanz war gewaltig. „Wir haben viel Zuspruch erfahren und dadurch zusätzliche Sponsoren gewinnen können“, erklärt Neumann. Somit geht man derzeit akribisch die Fertigstellung des vierten Fensters an. Neben der Geschichte des Augsburger e.V., des Stadions sowie der Präsentation von Legenden, Stars und Rekorden wird man dann auch die Entwicklung im Ausrüstungsbereich des beliebten Kufensports sehen.

Das Projekt Südfoyer könnte als Beispiel dienen, solche Ausstellungen auch in anderen Stadien aufzuziehen. Doch eigentlich hat der Verein einen anderen Wunsch. „Das Thema Museum muss deutschlandweit auf die Agenda. Momentan ist das auf unseren Schultern abgeladen – als Ehrenamtliche verfügen wir aber nicht über die Ressourcen, um eine Zentrallösung auf die Beine zu stellen. Wir sehen da den DEB (Deutscher Eishockey Bund) in der Pflicht. Da reicht es nicht, wenn der Verband als einfaches Mitglied bei uns dabei ist“, kritisiert Neumann. Sollte sich nach Fenster vier in Augsburg nichts mehr tun, sei er dann auch fertig mit dem Thema, sagt er. Und man spürt: Dabei blutet ihm das Herz.

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