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Griechenland

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Eine Quadtour - der ideale Tagesausflug auf Rhodos

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14 Bilder
Der Hafen von Mandraki in Rhodos-Stadt bietet eine wunderschöne Fotokulisse. Der Steg zur Festung Agios Nikolaos führt entlang von Windmühlen (rechts) und teuren Luxusjachten (links).
Bild: Julia Paul
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Von Rhodos-Stadt über Kallithea und Faliraki nach Lindos - viele Touristen erkunden Rhodos beim Quadfahren. Eine Tour entlang der Ostküste gibt es hier.

Mit dem Quad die Ostküste von Rhodos entlang – das ist ein Highlight für die Urlauber auf der größten Dodekanes-Insel. Die Fahrt hält atmeberaubende Ausblicke bereit. Für rund 50 Euro kann sich jeder mit einem gültigen Führerschein ein Quad für einen Tag mieten. Anders als mit dem Auto haben Touristen keine Probleme bei der Parkplatzsuche. Außerdem sorgt der Fahrtwind bei all dem Sonnenschein für eine angenehme Brise.

Städte, die auf der Tour besichtigt werden:

  1. Rhodos-Stadt
  2. Kallithea
  3. Faliraki
  4. Lindos

Der Koloss von Rhodos als Ausgangspunkt

Am besten beginnt man die Quadtour in Rhodos-Stadt im Norden der Insel, denn in der Früh sind noch nicht viele Besucher dort. Bereits ab zehn Uhr wuseln sie dann nur so umher. Die Stadt liegt direkt am Meer. Einst bewachte der Koloss von Rhodos hier die Einfahrt zum Hafen. Durch ein Erdbeben stürzte das antike Weltwunder jedoch etwa 227 vor Christus ein. Heute erinnern nur noch zwei Säulen an den Ort, an dem die 30 Meter hohe Statue vermutlich einmal stand.

Idylle am Hafen von Mandraki

Dort, am Hafen von Mandraki, vom Quad abgestiegen, liegt vor einem die ideale Fotokulisse: Windmühlen, die kleine Festung Agios Nikolaos, teure Luxus-Jachten und das türkisblaue Meer. Ein Ort, der zum Träumen einlädt. Wer einmal dort ist, muss außerdem das Ritterviertel und den Großmeisterpalast besichtigen. Die Sehenswürdigkeiten liegen in der Stadt nicht weit auseinander und die mittelalterliche Architektur ist beeindruckend. Einheimische eröffneten in den Überresten alter Gebäude Läden. Von Taschen und Schuhen über lokale Spezialitäten – es gibt alles, was Touristenherzen höherschlagen lässt.

Die Fahrt mit dem Quad

Um die Fahrt in Richtung Süden fortzusetzen, muss man auf der einzigen Hauptstraße entlang des Meeres bleiben. Die Küstenstraße führt ans andere Ende der Insel. Sich zu verfahren ist unmöglich – auch, wenn der Ausblick auf die felsigen Meeresbuchten und die in den Bergen liegenden Dörfer ablenkt.

Zwischenstopp: Die Thermen von Kallithea

Keine halbe Stunde von Rhodos-Stadt entfernt liegt Kallithea. Die Gemeinde ist für ihre alte Therme mit Heilquellen bekannt. Sie wurde auf einer Klippe mit Blick auf die Weiten des Meeres erbaut. Früher hielten die griechischen Geschäftsmänner während ihres Saunagangs in den Thermen nämlich Ausschau nach feindlichen Schiffen.

Wichtig ist es, sich in Kallitheas Idylle nicht zu verlieren, denn die Reise geht weiter nach Faliraki. Die Ortschaft ist für ihre Partymeile bekannt. Untertags erweckt das Dorf einen friedlichen Eindruck, doch abends kann es in den Bars, Pubs und Diskotheken laut werden.

Auf zur Weißen Stadt

Das nächste Ziel ist Lindos – ein Pflichtprogramm auf Rhodos. Der Weg dorthin führt an zahlreichen Stränden und Dörfern vorbei. Von einem Aussichtshügel aus können schon von Weitem Fotos von der Weißen Stadt geschossen werden. Man sieht Lindos und die Häuser, die auf dem Berg durcheinander gewürfelt sind. Auf der Spitze ragt die Akropolis empor. Kaum zu glauben, dass der Anblick von Nahem noch schöner wird.

Lindos ist nur zu Fuß oder auf einem „Esel-Taxi“ zu besichtigen. Das Quad muss also auf einem der Parkplätze abgestellt werden. Möglichkeiten gibt es zu Genüge, schließlich reisen täglich unzählige Busse mit Touristen an. In den engen Gassen, zwischen Souvenirläden hindurch, verirrt sich fast jeder einmal. Aber keine Angst, manchmal braucht man gerade das! Deshalb sollten alle, die echte Einblicke in das Lindos-Leben bekommen möchten, die Stadtpläne aus der Hand legen und ihrer Nase folgen. Die Gassen in Richtung Bergspitze führen immer zur alten Stadtfestung.

Die Akropolis von Lindos

Kurz vor dem Ziel legten die alten Griechen den Besuchern noch einige Steine in den Weg. Sie schufen Hunderte von Treppenstufen und steile Steigungen. Für Besucher haben sich die Anstrengungen auf den 116 Meter hohen Felsen hinauf aber gelohnt. Es wartet aber eine unglaubliche Sicht auf Lindos von oben. Die erste Tempelanlage entstand dort um 800 vor Christus. Es folgten Terrassen, eine große Säulenhalle, weitere Tempel und Burgen. Einige davon sind noch gut, andere nur als Ruinen erhalten. Es ist ein Muss, einmal dort gewesen zu sein.

Wieder unten in der Stadt kann man sich bei einem Eisfrappé – übrigens das Lieblingsgetränk der Griechen an warmen Tagen – abkühlen und erholen. Danach geht es zum Strand hinunter. Kaum Wellen, sauberes Wasser und ein Blick auf Lindos aus einem anderen Winkel warten dort. Außerdem steht die Heimfahrt bevor. Dann läutet wieder das atemberaubende Panorama den Abschluss eines aufregenden Tagesausflugs ein.

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