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40 Jahre Schöpfel
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Mit Umweltschutz und Recycling zum Erfolg

Die Firmengründer Karin und Peter Schöpfel mit den geschäftsführenden Gesellschafterinnen Natascha und Nadja Schöpfel (von links) sowie Norbert Kirschner (Prokurist und Betriebsleiter Recyclinganlage Neuburg), Daniel Schwäbl (Betriebsleiter Mietpark Ingolstadt), Hans Spiegel (Betriebsleiter der Firma ROHO) und Michael Raatz (Leiter Kanalabteilung) freuen sich über das 40-jährige Firmenjubiläum.
Foto: Fotos: Schöpfel/oH
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Unternehmerischer Weitblick und vielfältige Geschäftsbereiche rüsten die Schöpfel-Gruppe für alle wirtschaftlichen Herausforderungen

So beginnen Erfolgsgeschichten: Peter Schöpfel studierte an der Universität Regensburg Betriebswirtschaft und schloss 1977 als Diplomkaufmann ab. In dieser Zeit lernte er auch seine spätere Ehefrau Karin kennen, ein Jahr später gründeten beide mit der Firma Container-Service Schöpfel GmbH das erste Entsorgungsunternehmen im Raum Eichstätt. Das Unternehmen startete mit einem von der Sparkasse Eichstätt finanzierten Lkw und ohne einen einzigen Auftrag ins Unternehmerrisiko. Ehefrau Karin war für das Sekretariat und die Buchhaltung des jungen Unternehmens verantwortlich. Bis zur Geburt der Zwillingstöchter befand sich das Büro im Kinderzimmer.

Neue Wirtschaftsfelder

Genaueste Marktbeobachtung, eine flexible Unternehmensstrategie, Innovationsfreude, Risikobereitschaft und ein hoher Arbeitseinsatz waren für Peter Schöpfel die Grundwerte für den Firmen-Aufbau.

Umweltschutz und Recycling gehörten 1978 noch zu den relativ brachliegenden Wirtschaftsfeldern. Bereits ein Jahr nach Firmengründung eröffnete die erste „telefonische“ Filiale in Ingolstadt, 1980 eine weitere in Neuburg. Im selben Jahr wurde auch der erste von inzwischen drei Hochdruckspülwagen angeschafft, und damit der Weg in den Dienstleistungsbereich Kanalreinigung geebnet. Heute lassen nicht nur 30 Gemeinden aus der Großregion ihre Kanalnetze spülen, auch Gewerbebetriebe und Privatleute. Mit Hilfe eines „Fernsehwagens“ und einer ferngesteuerten Roboterkamera können Kanalleitungen auf Schäden überprüft und deren Verlauf dokumentiert werden. Der kleine Miet-Lagerplatz aus den Anfängen in Eichstätt-Wegscheid konnte über die Jahre durch Zukauf von Grundstücken erweitert werden, auf denen Lagerhallen errichtet wurden.

Mietpark für Baumaschinen

Peter Schöpfel hat nach den Aufbaujahren des Containerdienstes rechtzeitig mit der Diversifikation in weitere branchennahe Leistungsbereiche begonnen. 1984 errichtete er in Ingolstadt-Friedrichshofen an der B 13 den ersten Mietpark für Baumaschinen in der Region 10. Das Sortiment beinhaltet neben Minibaggern, Ladern, Hubliften, Teleskop-Staplern auch diverse Heiz- und Gartengeräte. Für Hochzeiten oder Firmenfeiern stehen auch Hüpfburgen, Kinder-Karusselle und ein Bull-Riding als Fun- und Action-Geräte bereit.

Recyclinganlage entsteht

1991 übernahm die Schöpfel GmbH in Neuburg die Altpapieranlage der Firma Arold und erweiterte diese auf einem angemieteten Grundstück mit einer Wertstoffsortieranlage, um die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen. Ab 2002 wurde der Betrieb auf ein eigenes Firmengelände im Industriegebiet Grünau verlagert. In drei Bauabschnitten entstand bis 2012 eine neue, große Recyclinganlage. Der nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz genehmigte Betrieb ist unter anderem mit einer großen Ballenpresse, zwei 25-Tonnen-Umschlagbaggern sowie Radladern und weiteren Maschinen ausgestattet. Es werden mehr als 10 000 Tonnen Wertstoffe aller Art, wie Altpapier, Folien, Holz und Schrott, pro Monat sortiert und für die weitere Verwertung umgeschlagen. Nicht verwertbare Materialien werden der Beseitigung zugeführt. Viele Gewerbebetriebe aber auch Privatleute, die in Neuburg jegliche Materialien – auch Sondermüll – anliefern können, zählen zu den Kunden. Die Firma Schöpfel entsorgt mit ihren Partnern das Material der Wertstoffhöfe des Landkreises Eichstätt. Sie ist zudem mit der Holz- und Biomüll-Entsorgung des Landkreises Neuburg beauftragt.

1996 erwarb Peter Schöpfel im Steinbruchgebiet Schernfeld- Harthof einen Steinbruch zum Abbau von Solnhofer Platten. Das nicht verwertbare Material wird zu Schotter verarbeitet.

Zweite Generation am Start

Die Unternehmensnachfolge ist mit der zweiten Generation gesichert. Ab dem 12. Lebensjahr haben die beiden Töchter Nadja und Natascha Schöpfel in den Schulferien mitgearbeitet und während ihres BWL-Studiums den LKW-Führerschein erworben. Die Zwillinge studierten bis 2004 Betriebswirtschaft an der FH in Regensburg. Danach nahmen sie ihre Tätigkeit im elterlichen Betrieb auf und haben alle Bereiche durchlaufen – seit 2008 besteht die Geschäftsführung aus dem Vater und seinen beiden Töchtern.

Modernes Bürogebäude

Um dem Platzbedarf des stetig wachsenden Unternehmens gerecht zu werden, wurde in Eichstätt-Wegscheid das Areal gegenüber dem bestehenden Betriebsgelände erworben. Die Geschwister planten das 2017 neu gebaute Bürogebäude der Firmenzentrale.

Die Firma wird auch in Zukunft ein Familienbetrieb bleiben und den derzeit 91 Mitarbeitern der Schöpfel-Gruppe einen sicheren, ganzjährigen Arbeitsplatz bieten. Die Auftragslage ist sehr gut, die vielfältigen Geschäftsbereiche lässt die Firmengruppe für alle wirtschaftlichen Herausforderungen bestens gerüstet sein. Unter diesem Aspekt lässt sich mit Stolz auf eine erfolgreiche 40-jährige Firmengeschichte zurückblicken.

Texte: ns/oH

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