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Der perfekte Bodenbelag für jeden Raum

Natürliches Parkett, angenehmer Kork, weicher Teppichboden, praktischer Vinyl – Bodenbeläge gibt es in vielen Ausführungen. Welcher Boden sich für welchen Raum eignet und wie man ihn am besten pflegt, erklärt ein Experte für Bodenbelag.

Herr Palma, Sie führen mit Baltex seit über 20 Jahren ein erfolgreiches Unternehmen für Bodenbeläge und Heimtextilien in Augsburg. Sie sind also ein echter Experte. Verraten Sie uns: Was ist Ihr Lieblingsbodenbelag?

Herr Palma: Das ist schwierig zu beantworten, da ich je nach Verwendung eines Raumes verschiedene Favoriten habe. Als Bodenbelag im Schlafzimmer liebe ich die Vorzüge eines Teppichbodens. Im Wohn-, Ess- und Küchenbereich haben wir Parkett und in Diele, WC und Bädern einen fest verklebten Vinylboden.

Hier finden Sie Augsburgs größte Auswahl an Bodenbelägen.


Welcher Boden eignet sich für welchen Wohnraum? Und mit welchen Eigenschaften punkten die verschiedenen Bodenbeläge?

Palma:  Ein guter Allrounder ist auf jeden Fall der Vinylboden. Er ist äußerst strapazierfähig, pflegeleicht und es gibt ihn in allen denkbaren Dekoren, etwa als Fliesen- oder Holzoptik. Im Bad und in der Diele kann Vinylboden eine gute Alternative für Fliesen darstellen, da er ebenfalls wasserresistent ist, aber einen höheren Gehkomfort bietet – er ist wesentlich wärmer und leiser als keramische Oberflächen. Aber auch im übrigen Wohnbereich kann der Vinylboden uneingeschränkt verwendet werden und vor allem bei stärkerer Beanspruchung, wie zum Beispiel durch Haustiere, anstelle eines Parkett- oder Laminatbodens eingesetzt werden. Diese Alternativen gibt es außerdem:

  • PVC-Boden, CV-Belag: Zu den Designbelägen zählen auch PVC/CV-Beläge als Rollenware. Sie stellen eine günstigere Alternative zum Vinylboden dar, haben ähnliche Eigenschaften wie der Vinylboden und sind durch ihre hohe Strapazierfähigkeit ebenso uneingeschränkt einsetzbar. Optisch können sie aber einen Vinylboden nicht ganz ersetzen. Mittlerweile werden Vinyl- und PVC-Beläge mit lösemittelfreien Weichmachern hergestellt und sind dadurch sogar für Krankenhäuser, Altenheime und Kindergärten geeignet.
  • Linoleum: Linoleum ist heutzutage durch die eingeschränkte Dekorauswahl eher weniger im Einsatz, stellt aber immer noch eine sehr umweltfreundliche und nachhaltige Variante dar. Er wird überwiegend aus Leinöl, Naturharzen und Korkmehl gefertigt und kann mit Ausnahme von Nassräumen überall verlegt werden.
  • Parkett: Der Parkettboden überzeugt vor allem durch seine unnachahmliche Optik und seine Nachhaltigkeit. Da es sich um echtes Holz handelt, ist jede Diele ein Unikat und die Wertigkeit eines Raumes wird enorm erhöht. Darüber hinaus punktet auch er mit einem gesunden Raumklima. Allerdings ist er nicht so robust wie ein Vinylboden und es kann leichter zu Kratzern, Dellen und Wasserschäden kommen.
  • Korkboden: Die höchste Punktzahl in Sachen Gehkomfort erreicht (mit Ausnahme des Teppichbodens) der Korkboden. Auch er überzeugt durch Nachhaltigkeit und einen natürlichen Look, ist aber ebenfalls nicht so strapazierfähig wie ein Vinylboden. Falls einem die klassische Korkoptik nicht zusagt, kann man auf Printkork zurückgreifen – diesen gibt es in allen denkbaren Dekoren.
  • Laminat: Laminat ist ein relativ günstiger Bodenbelag. Es gibt tolle Dekore, er ist sehr strapazierfähig und mittlerweile auch relativ feuchtigkeitsbeständig. Und wenn man eine hochwertige Dämmung darunter verlegt, ist er auch noch leise. Mit Ausnahme von Nassräumen kann er fast überall eingesetzt werden. Seine Oberfläche fühlt sich allerdings kälter an als die der anderen Bodenbeläge.
  • Teppichboden: Für Schlafräume sind Teppichböden sehr angenehm und sorgen für ein ausgeglichenes Raumklima durch die gute Feuchtigkeitsregulierung. Sie sind besonders warm, leise und entgegen vieler Annahmen besonders auch für Allergiker geeignet. Natürlich ist er anfälliger für Flecken und daher nicht für jeden Raum geeignet.
Seit über 20 Jahren familiengeführt von der Familie Palma
Foto: Palma OHG

Was sollte man bei der Wahl des richtigen Bodenbelags beachten bzw. was sind Fehler, die man vermeiden sollte?

Palma:  Die eben genannten Vorzüge eines jeden Bodenbelags kommen natürlich nur dann zur Geltung, wenn man auf eine qualitativ hochwertige Ware setzt. Hier gibt es extreme Unterschiede, aber auch im mittleren Preissegment gibt es bereits Beläge, die sehr hohe Anforderungen erfüllen. Hier sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden.

Am wichtigsten ist es aber, sich ganz genau zu überlegen, welcher Belastung der Boden ausgesetzt wird. Mögliche Fragen vor der Wahl des Bodenbelags könnten sein:

  • Leben Kinder im Haushalt?
  • Gibt es Haustiere?
  • Gibt es eine Fußbodenheizung?
  • Möchte ich den Wohnraum vermieten?
  • Möchte ich die Räume gewerblich nutzen?

Darüber hinaus hat natürlich jeder individuelle Wünsche, die es damit zu vereinen gilt. Eine ausführliche Beratung vom Experten ist bei der Entscheidungsfindung sehr hilfreich.

Zahlreiche Eindrücke finden Sie hier in unserer Bildergalerie:

Der perfekte Bodenbelag für jeden Raum
5 Bilder
Der perfekte Bodenbelag für jeden Raum

Was macht einen guten Bodenbelag aus?

Palma: Ein guter Bodenbelag ist strapazierfähig, wird umweltfreundlich produziert, ist frei von Schadstoffen, wird maßgenau gefertigt für eine exakte Verlegung, ist pflegeleicht, hat eine angenehme Haptik, sprich: Ein guter Bodenbelag fühlt sich auch gut an.

Kann ich denn nicht sparen, wenn ich meinen neuen Boden selber verlege? So schwer kann das doch nicht sein…

Palma: Wer seinen Boden selbst verlegen möchte, kann damit durchaus sparen. Alle Click-Beläge, egal ob Parkett, Vinyl oder Laminat, lassen sich auch vom Laien gut verlegen.

Jedoch wird dabei häufig die Prüfung und Vorbereitung des Unterbodens vernachlässigt. Und das kann schwerwiegende Folgen haben: Durch die Unebenheiten entstehen unter dem Bodenbelag Hohlstellen, dadurch wird er sehr laut, sieht unansehnlich aus und kann im ungünstigsten Fall an den Verbindungen auseinandergehen. Zudem ist es unerfreulich, wenn beim Betreten des Raumes die Gläser im Schrank wackeln. Bei einem unebenen Unterboden ist es immer ratsam, einen Fachmann zu fragen, denn beim Begradigen werden häufig Fehler begangen: Oft wird eine Abdichtung oder die Grundierung vergessen, eine ungeeignete oder zu wenig Ausgleichsmasse verwendet oder die Ausgleichsmasse bei falschen Temperaturen oder falscher Belüftung eingebracht, wodurch diese nicht mehr richtig verläuft und somit auch nicht eben wird.
Grundsätzlich nicht für den Laien empfehlen würde ich die Verlegung von Bodenbelägen, die verklebt werden müssen. Hierfür ist schon sehr viel Erfahrung nötig.

Für Sie da: das starke Team von Baltex
Foto: Palma OHG

Welche Tipps haben Sie in Sachen Bodenpflege?

Palma:   Jeder Bodenbelag hat natürlich seine eigenen Bedürfnisse. Im Groben habe ich folgende Tipps zur richtigen Pflege:

  • Für Laminat gibt es spezielle Zusatzmittel. Es sollte nicht zu feucht gereinigt werden! Dasselbe gilt für Parkettboden.
  • Bei einem geölten Parkettboden wird mit Holzseife gereinigt und bei stärkerer Abnutzung nachgeölt.
  • Vinyl, Linoleum oder PVC sind besonders leicht zu reinigen, da sie zumeist eine Polyurethan-Beschichtung haben und deshalb unter geringer Beigabe von Reiniger gut zu pflegen sind.
In der Langen Nacht der Ausbildung haben die Teilnehmer:innen beispielsweise die Möglichkeit, ein modernes Werkstück in einer Schreinerei zu fertigen.
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