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Arbeit
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Einarbeitung im Homeoffice

Wenn man einige Tipps beachtet, kann auch das Onboarding im Homeoffice gelingen.
Foto: Kateryna, stock.adobe.com
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In der aktuellen Situation arbeitet man auch in einem neuen Job im Homeoffice. Wie man sich in ein Team integriert, wenn man die Kollegen nicht persönlich kennt.

Endlich ist er da, der langersehnte erste Arbeitstag im neuen Job! Doch wenn man Kolleginnen und Kollegen nur in Videokonferenzen zu Gesicht bekommt und sein Büro nach einigen Wochen immer noch nicht betreten hat, ist die Begeisterung schnell wieder verflogen. So geht es derzeit vielen neuen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die während der Corona-Zeit eine neue Stelle angetreten haben.

Die Einarbeitung im Homeoffice kann frustrierend sein. Nicht umsonst ist die Kündigungsquote in der Probezeit seit dem ersten Lockdown deutlich gestiegen, wie viele Betriebe berichten. Anstelle des ersten neugierigen Blickes in die Firmenräumlichkeiten und des Kennenlernens des Teams bei einem ungezwungenen Teeküchen-Plausch, klappen viele neue Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einfach ihren Laptop auf – und was dann?

Onboarding: in ein neues Team einfinden

In den ersten Wochen in einem neuen Job muss man sich nicht nur in seine neue Arbeit hineinfinden, darüber hinaus integriert man sich auch in das Team und lernt die Gepflogenheiten im Unternehmen kennen. Besser als das Wort „Einarbeitung“ trifft es da tatsächlich das mehr und mehr gebräuchliche „Onboarding“.

In der ersten Zeit geht es der Firma vor allem darum, das neue Mitglied an Board zu holen und es sowohl arbeitstechnisch als auch menschlich ins Team aufzunehmen. Natürlich hängt es zu einem großen Teil vom Unternehmen ab, wie gut die Einarbeitungszeit organisiert ist, doch die Mithilfe der neuen Mitarbeitenden ist ebenso gefragt. Denn wer am Anfang einige Tipps beachtet, kann sich auch in der aktuellen Situation gut in ein neues Team einfinden.

Wie ist die Corona-Situation im neuen Unternehmen geregelt?

Schon einige Zeit vorher sollten sich neue Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei ihrer Ansprechperson im Unternehmen über die Handhabung der Corona-Situation informieren. Während in manchen Teams Bürobesetzung und Homeoffice-Crew wochenweise wechseln, arbeiten andere Teams komplett von zu Hause aus. Üblich ist auch, dass nur eine bestimmte Anzahl an Personen ins Büro darf und in der Vorwoche gemeinsam besprochen wird, wer wann kommt.

Häufig wird es so gehandhabt, dass der oder die Neue zur Einarbeitung vergleichsweise viel vor Ort arbeitet und erst später ins Homeoffice wechselt. Doch wenn das ganze Team remote arbeitet, findet auch das Kennenlernen online statt. All diese Regelungen sollten im Vorfeld mit den Vorgesetzten abgesprochen werden, sodass sich beide Seiten darauf einstellen können.

Rechtzeitig abgeklärt werden sollten auch die Fragen nach den technischen Voraussetzungen:

Welche Fragen sollten vor dem neuen Job beantwortet werden?

  • Muss mit Privatgeräten gearbeitet werden oder stellt mir die Firma Laptop und Smartphone zur Verfügung
  • Wenn ja, wie komme ich an diese?
  • Ist mein Internet leistungsstark genug?
  • Und wird für die Arbeit zwingend ein Drucker benötigt?
  • Auch das Übergeben der Zugangsdaten sollte im Voraus besprochen werden.

Ist der erste Tag gekommen, sollte das Team über das neue Mitglied informiert werden. Am einfachsten geht das in einer Videokonferenz, die der oder die Vorgesetzte organisiert. Doch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben wenig Einfluss darauf, ob so etwas stattfindet, und sollten gegebenenfalls selbst die Initiative ergreifen. Eine kurze freundliche Vorstellungs-E-Mail ist schnell getippt und an das Team geschickt. Dadurch wissen die zukünftigen Kolleginnen und Kollegen, mit wem sie es da zu tun haben, und es ist nicht schlimm, wenn das erste persönliche Telefonat nicht sofort stattfindet.

Unter den Tisch fallen sollte es allerdings nicht! Der persönliche Kontakt ist durch nichts zu ersetzen und ein ungezwungenes Gespräch – egal ob online oder offline – setzt den Grundstein für ein gelungenes Miteinander.

Offene Punkte nicht totschweigen

Wie in vielen Situationen gilt auch beim Onboarding: Kommunikation ist alles! Werden ungeklärte und offene Punkte gnoriert und totgeschwiegen, ist die Gefahr groß, dass man im Homeoffice den Draht zum Team verliert, mit seinen Aufgaben nicht klarkommt und langfristig unglücklich zu Hause sitzt.

Doch es geht auch anders: Wenn Fragen ungeklärt sind, Aufgaben nicht richtig besprochen worden sind und sich das Gefühl von Über- oder Unterforderung breitmacht, sollte das offen mit dem Team und den Vorgesetzten kommuniziert werden. Wer solche Themen schon am Anfang offen anspricht, hat gute Chancen auf eine gute Zusammenarbeit und ein harmonisches Miteinander.

Über ihre Urkunden freuen sich (von links) Hansjörg und Johannes Knoll, Rainer Scharold, Christoph Mayer (Bäckerei Geßwein), Georg Schneider, Obermeister Peter Mück mit Prüfer Manfred Stiefel.
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