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Azubis weiterhin gesucht – jetzt bewerben lohnt sich

Die Ausbildung bietet gleichzeitig Chancen für den Arbeitgeber und für angehende Azubis.
Bild: auremar; stock.Adobe.com
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Über 250 freie Ausbildungsplätze – Ausbildungsbereitschaft der Betriebe ungebrochen

Für die vielen ausbildungswilligen Betriebe im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen bleibt es auch heuer eine große Herausforderung, alle Ausbildungs- plätze mit Azubis zu besetzen. Wenige Wochen vor Start des neuen Ausbildungsjahres sind laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit noch 253 Lehrstellen offen. Ihnen stehen 146 unversorgte Schulabgänger gegenüber. Rein rechnerisch stehen damit jedem Bewerber fast zwei Stellen zur Auswahl.

„Während die Anzahl der gemeldeten Berufsausbildungsstellen sogar leicht auf 637 gestiegen ist (+3,7 Prozent), nahm die Anzahl an gemeldeten Bewerbern um fast ein Viertel auf 499 ab (-23 Prozent). Für ausbildungsbereite Betriebe ist die Situation daher- zumal der Corona-Stillstand die Suche nach geeignetem Fachkräftenachwuchs massiv erschwert hat - erneut sehr schwierig“, sagt Hartmut Beutler, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Neuburg-Schrobenhausen.

Nachdem die Mehrzahl der Betriebe schrittweise wieder zur Normalität zurückkehrt, lohnt es sich umso mehr für alle, die an einer Berufsausbildung interessiert sind, mit dem Bewerben nicht nachzulassen. „Die Chancen sind optimal, dass jeder, der einen

Ausbildungsplatz

will, auch einen findet“, so

Beutler

. Der Vorsitzende ermutigt die jungen Erwachsenen: „Lassen Sie sich bei Ihrer Suche von der Corona-Krise und ihren Auswirkungen nicht verunsichern. Unsere Betriebe schauen nach vorn. Für sie sind Azubis die beste Zukunftsinvestition.“

Beutler

verweist auf eine aktuelle Umfrage der bayerischen IHKs, in der drei Viertel der befragten Betriebe sagen, dass die Ausbildung trotz

Corona

normal weiterläuft. „Jeden Azubi erwartet nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss eine spannende und erfüllende berufliche Zukunft, die alle Wege offen lässt“, betont der Vorsitzende.

Beutler geht außerdem davon aus, dass es über den Sommer bei den Vertragsabschlüssen auch zu einem Aufholeffekt kommen wird: „Es bestätigt sich zwar auch im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen der oberbayernweite Trend, dass Stand heute bei Betrieben in Industrie, Handel und Dienstleistungen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 fast zehn Prozent weniger Verträge abgeschlossen wurden. Doch durch Corona haben sich alle Abläufe verzögert. Schnupperpraktika, Ausbildungsmessen wie die jährliche IHK Jobfit in Ingolstadt und Bewerbungsgespräche konnten nicht stattfinden. Deshalb dürften so manche Ausbildungsverträge mit zwei oder drei Monaten Verspätung abgeschlossen werden.“

Die Ende Juni veröffentlichten Zahlen der Arbeitsagentur beziehen sich auf alle Bereiche der beruflichen Bildung. Davon ist der IHK-Bereich im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit über 800 Azubis in 200 Ausbildungsbetrieben aus Industrie, Handel und Dienstleistungen der größte. Er steht für knapp 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse. Danach folgen Handwerk und freie Berufe.

Offene

Ausbildungsplätze

können Unternehmen in der bundesweiten IHK-Lehrstellen-börse (www.ihk-lehrstellenboerse.de) einstellen.

Text: IHK

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