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Beim Assessment-Center werden Bewerber getestet

Beim Assessment-Center werden Bewerber genauer unter die Lupe genommen.
Bild: oatawa, stock.adobe.com
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Für Unternehmen hilfreich, für Bewerber mit viel Aufregung verbunden – das sind Assessment-Center. Sie sind umfangreicher als ein Einstellungstest. Was einen erwartet...

Wie lange sie dauern, ist von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich, in der Regel handelt es sich dabei aber um einen halben bis einen ganzen Tag. In dieser Zeit werden die sozialen und methodischen Kompetenzen der Bewerber analysiert. Sie stehen dabei stets unter Beobachtung – auch in den Pausen. Aber wie kann man sich einen Assessment-Center-Tag vorstellen?

Auf die offizielle Begrüßung der Verantwortlichen eines Unternehmens folgt meist schon die erste Aufgabe: eine kurze Selbstvorstellung. Wer bin ich, woher komme ich und was mache ich hier? Bei der Beantwortung dieser Fragen ist es wichtig, keine negativen oder schwammigen Formulierungen zu verwenden. Sätze wie „Ich bin mir nicht sicher“, „Ich bin nicht gut darin...“ und Ähnliches sind fehl am Platz.

Wie man Punkte sammelt

Bereits bei dieser Übung überprüft der Betrieb die Ausdrucksfähigkeit und das Präsentationsvermögen. Sind die Reden schlüssig, klar strukturiert und spricht der Bewerber selbstbewusst in kurzen, prägnanten Sätzen, sammelt er die ersten Punkte.

Weiter geht es mit dem Rollenspiel. In einem Konfliktgespräch wird getestet, wie man Probleme löst und wie kompromissbereit ein Bewerber ist, um eine Eskalation zu verhindern. Manche Unternehmen wollen zum Beispiel eine Szene, in der ein Kunde ein defektes Produkt reklamiert, sehen. Andere setzen auf einen Streit mit Kollegen, wer die Teeküche aufräumt oder drei Wochen Sommerurlaub im August erhält. Auch Verkaufsszenarien sind sehr beliebt.

Die Dinge richtig angehen

Im Normalfall folgt auf das Rollenspiel die sogenannte Postkorbübung. Die Bewerber erhalten dazu eine Reihe von Anfragen und Aufträgen oder auch Telefonate und E-Mails. Sie müssen diese dann optimal aufarbeiten und sich Notizen machen, in welcher Reihenfolge sie die Aufgaben abarbeiten. Gefragt sind dabei Organisationstalent, Zeitmanagement und eine richtige Prioritätensetzung. Außerdem erhalten Betriebe Informationen zur Herangehensweise und zur Entscheidungssicherheit eines Kandidaten.

Nun konnte das Unternehmen schon sämtliche Eigenschaften seiner Bewerber durchleuchten, doch eine besonders wichtige fehlt noch: die Teamfähigkeit. Sie lässt sich in einer Gruppendiskussion über gesellschaftliche Probleme oder eine politische Streitfrage sowie durch eine Gruppenarbeit überprüfen. Dabei zeigt sich, wie kommunikativ jemand ist und wie viel Eigeninitiative er zeigt.

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