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Bewerbung: Traumjob trotz Corona

Auch beim Videointerview sollte man auf angemessene Kleidung achten.
Bild: GianlucaCiroTancredi, stock.adobe.com

Stellen werden gestrichen, Kurzarbeit und Einstellungsstopp - auf den Jobmarkt sieht es derzeit kritisch aus. Bewerben sollte man sich jedoch trotzdem.

Derzeit herrschen andere Zeiten und diese bemerkt man natürlich auch auf dem Jobmarkt. Corona bestimmt den Alltag, da stellt man sich nur zu Recht die Frage: Soll ich jetzt eine Bewerbung rausschicken?

Klar ist, dass derzeit in vielen Firmen ein Einstellungsstopp bestimmt wurde. Es gibt aber trotzdem zahlreiche Stellen, die ausgeschrieben sind. Ebenso können es sich Unternehmen nicht leisten, ihr Recruiting zu 100 Prozent zurückzuschrauben. Denn sobald sich die wirtschaftliche Lage wieder verbessert, wird auch wieder mehr Arbeit anfallen. Dann erst mit der Auswahl geeigneter Bewerber zu beginnen, könnte die laufenden Prozesse stark verlangsamen.

Kurz gesagt: Ja, eine Bewerbung ist auch in Corona-Zeiten sinnvoll. Worauf man sich jedoch einstellen sollte, sind längere Wartezeiten, bis man eine Antwort erhält. Die Betriebe müssen genau prüfen, ob eine Einstellung derzeit möglich ist, das braucht Zeit und man muss sich geduldiger zeigen. Sind rund zwei Wochen ohne jegliche Reaktion vergangen, darf man auch mal zum Telefon greifen und freundlichen nachfragen.

Virtuelles Vorstellen

Vor Corona war es selbstverständlich, dass man nach einer erfolgreichen Bewerbung zu einem Vorstellungsgespräch in das Unternehmen geladen wird. Da das momentan schwierig ist, setzt man auf Telefoninterviews oder auch Videointerviews.

Bespricht man sich telefonisch mit dem Personaler, sollte man darauf achten, am Telefon zu lächeln. Klingt komisch, aber man kann an der Stimmlage erkennen, ob das Gegenüber lächelt. Um die Atmosphäre aufzulockern, kann man auch auf Hintergrundgeräusche eingehen. Schließlich ist die momentane Situation für alle neu und vielleicht befindet sich auch der Gesprächspartner im Homeoffice.

Setzt man sich via Video zusammen, ist es Pflicht, bereits vorab die Technik zu überprüfen. Stimmt der Empfang? Kann man mich über das Mikrofon gut verstehen und sind die Lichtverhältnisse ausreichend? Außerdem sollte man sich an einen ruhigen Ort zurückziehen. Störungen wie Kinder, die durchs Bild laufen, oder laute Hintergrundgespräche wirken unprofessionell.

Auch wenn die Zeiten momentan schwierig sind, heißt das nicht, dass man nicht an seinen Träumen arbeiten kann. Durchhalten und dabei motiviert bleiben, dann darf man sich am Ende sicher über den gewünschten Job freuen.

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