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Frag doch! Fangfragen beantworten

Bild: Robert Kneschke, stock.adobe.com
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Im Vorstellungsgespräch werden vom Personaler fiese Fragen gestellt, auf die es meist keine richtige Antwort gibt. So sollte man sich verhalten.

Angespannt sitzt man in dem stickigen Büroraum. Fragend blicken einen die Augen des Gegenübers an. Die kreischende Stille wird nur von den eigenen – viel zu lauten – Atemzügen unterbrochen. Sekunden kommen einem wie Stunden vor und langsam sammeln sich Schweißperlen auf der Stirn. Die Frage, welche Schwächen und Stärken man hat, schwingt im Raum. Genau diese hat man bereits vorab gefürchtet. Denn darauf gibt es keine richtige Antwort!

Das hier beschriebene vermeintliche Horrorszenario haben mit Sicherheit schon einige selbst erlebt. Bereits vorab überlegt man sich, mit welchen perfiden Fragen einen die Personaler auf den Zahn fühlen könnten. Doch auch wenn man vermuten könnte, dass diese Fangfragen aus purer Freude am Scheitern des Bewerbers gestellt werden, ist das nicht der Fall.

Fangfragen werden im Vorstellungsgespräch verwendet, um den Bewerber besser kennenzulernen, ihn ein wenig aus dem Konzept zu bringen und um einen möglichst authentischen Eindruck zu erhalten. Durch die jeweiligen Antworten können Rückschlüsse auf Motivation, Ziele, Arbeitsweise oder die Persönlichkeit geschlossen werden.

Vorbereiten sollte man entsprechende Antworten übrigens nicht. Ersten wirken diese auswendig gelernt und zweitens kann man gar nicht wissen, welche Fangfrage gestellt wird – denn die Auswahl ist groß.

Jedoch kann man mit einigen Tipps lernen, besser mit dieser Situation umzugehen:

Take it easy

Wie erwähnt, erwartet das Gegenüber keine mustergültige Antwort. Deshalb lautet das Motto: „Cool bleiben“. Die Antwort muss auch nicht wie aus der Pistole geschossen kommen. Dass man für solche Fragen ein wenig Zeit benötigt, ist jedem klar und zeugt zudem von Gewissenhaftigkeit.

Ehrlich währt am längsten

Ganz wichtig ist es, bei der Antwort stets ehrlich zu sein. Wenn man nur das sagt, was der Personaler hören möchte, kann es im weiteren Arbeitsleben zu Problemen führen. Schließlich wäre es nicht gut, sich mit Stärken zu schmücken, die dann nicht der Wahrheit entsprechen.

Kurz und knackig

Eine knappe, prägnante Antwort ist besser als auszuschweifen und dabei immer wieder den Faden zu verlieren. Bedarf es weiterer Erklärungen, wird der Personaler nochmals genauer nachfragen.

Spontan sein

Auf die gestellte Frage kann man spontan antworten. Schließlich sind bereits vorbereitete Antworten oft langweilig und man merkt sofort, dass man sich eine 08/15-Aussage zurechtgelegt hat. Gerade weil man den Bewerber besser kennenlernen möchte, werden diese Frage gestellt. Antwortet man da mit einer Floskel, wird das nicht zu einem erfolgreichen Gesprächsabschluss beitragen. Und übrigens ist das nicht nur für das Unternehmen von Vorteil. Auch der Bewerber merkt schnell, ob er zu der Firma passt, wenn er sich so zeigt, wie er auch im echten Leben ist. Nur wenn beide Parteien gut miteinander zurechtkommen, ist ein angenehmes Arbeitsverhältnis garantiert.

Natürlich sind Bewerbungsgespräche von Haus aus eine aufregende Sache und auch Fangfragen haben so ihre Tücken – doch wenn man sich bereits vorab klarmacht, dass niemand etwas Böses möchte, geht man entspannter in die Situation. Mit diesen Tipps kann man bestimmt beim nächsten Mal besser reagieren, sodass man gar nicht erst in Schweißausbrüchen verfallen muss.

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