Weiter mit Tracking durch Dritte

Besuchen Sie unsere Website mit personalisierter Werbung und Werbetracking durch Dritte. Details und Informationen zu Cookies, Verarbeitungszwecken sowie Ihrer jederzeitigen Widerrufsmöglichkeit finden Sie in der Datenschutzerklärung und in den Privatsphäre-Einstellungen.

Weiter mit dem PUR-Abo

Nutzen Sie unser Angebot ohne Werbetracking durch Dritte für 4,99 Euro/Monat. Kunden mit einem bestehenden Abo (Tageszeitung, e-Paper oder PLUS) zahlen nur 0,99 Euro/Monat. Informationen zur Datenverarbeitung im Rahmen des PUR-Abos finden Sie in der Datenschutzerklärung.

Zum Angebot Bereits PUR-Abonnent? Hier anmelden

Tracking durch Dritte: Zur Finanzierung unseres journalistischen Angebots spielen wir Ihnen Werbung aus, die von Drittanbietern kommt. Zu diesem Zweck setzen diese Dienste Tracking-Technologien ein. Hierbei werden auf Ihrem Gerät Cookies gespeichert und ausgelesen oder Informationen wie die Gerätekennung abgerufen, um Anzeigen und Inhalte über verschiedene Websites hinweg basierend auf einem Profil und der Nutzungshistorie personalisiert auszuspielen.

Verarbeitungszwecke:
Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen

Für die Ihnen angezeigten Verarbeitungszwecke können Cookies, Gerätekennungen oder andere Informationen auf Ihrem Gerät gespeichert oder abgerufen werden.

Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen

Anzeigen und Inhalte können basierend auf einem Profil personalisiert werden. Es können mehr Daten hinzugefügt werden, um Anzeigen und Inhalte besser zu personalisieren. Die Performance von Anzeigen und Inhalten kann gemessen werden. Erkenntnisse über Zielgruppen, die die Anzeigen und Inhalte betrachtet haben, können abgeleitet werden. Daten können verwendet werden, um Benutzerfreundlichkeit, Systeme und Software aufzubauen oder zu verbessern.

▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌ ▉▌▌▉▍▉▌▌▉▍▉▍▉▍ ;▌▉▍▉▉▍▉▌▌▉▍▉▌
Newsticker
Mindestens elf Tote nach Beschuss von Wohngebäuden in Saporischschja
  1. Startseite
  2. Themenwelten
  3. Wirtschaft
  4. Recht: Steuererklärung für kleine Vereine: Von Straßenfest und Spenden

Recht
ANZEIGE

Steuererklärung für kleine Vereine: Von Straßenfest und Spenden

Foto:  Daniel Reinhardt (dpa)

Nicht nur Arbeitnehmer müssen jedes Jahr bis Ende Mai ihre Steuererklärung machen. Auch die Kassenwarte vieler kleiner Vereine müssen dem Finanzamt Bericht erstatten. Bei fehlerhaften Angaben steht die Gemeinnützigkeit auf dem Spiel.

Muss eine Spende versteuert werden? Welcher Mehrwertsteuersatz gilt für das Sponsoring des Vereinsfests? Zählen die Einnahmen aus der Tombola zum Geschäftsbetrieb? Vereine müssen auf solche Fragen achten, um weiterhin vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt zu werden.

"Wie jeder andere auch muss ein Verein seine Steuererklärung bis zum 31. Mai abgeben", sagt Prof. Gerhard Geckle. Der Lehrbeauftragte zum Bereich Steuer- und Vereinsrecht an der Universität Heidelberg empfiehlt dafür, säuberlich zwischen steuerbegünstigten und gewerblichen Bereichen zu trennen: "Ein Verein muss in seiner Buchführung vier Sparten unterscheiden: den ideellen Bereich, die Vermögensverwaltung, den Zweckbetrieb und den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb." Jeder Bereich wird anders besteuert.

Das ist jedoch nur halb so kompliziert, wie es klingt: "Unterm Strich sind kleine, gemeinnützige Vereine fast gänzlich von der Steuer befreit", sagt Ulrich Goetze, Ratgeber-Autor zum Thema aus Wunstorf. So werden auf Mitgliedsbeiträge und Spenden keine Steuern erhoben, wenn der Verein gemeinnützig ist. "Auch Schenkungen und Erbschaften sind dann völlig steuerfrei", ergänzt Geckle. Bleiben Einnahmen und Umsatz beispielsweise des Vereinslokals in den vom Finanzamt gesteckten Grenzen, werden auch sie nicht besteuert.

Vereinszweck in Satzung

"Damit das Finanzamt die Gemeinnützigkeit anerkennt, muss man einen entsprechenden Vereinszweck in der Satzung festschreiben", sagt Sabine Ehlers. Die Berliner Steuerberaterin mit Fokus auf gemeinnützigen Organisationen rät, sich möglichst eng an einer Mustervorlage zu orientieren. "Die Vereinsgründung sollte gleich richtig gemacht werden." Im Nachhinein sei es deutlich schwieriger, die Gemeinnützigkeit zu beantragen.

"Der ideelle Bereich dient ausschließlich der Förderung des Vereinszwecks und wird durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert", sagt Ehlers. Hier fallen keine Steuern an. Anders verhält es sich bei der Vermögensverwaltung - dazu gehören Miet- und Pachteinnahmen sowie Zinsen. "Dieser Bereich ist steuerlich begünstigt und von den Ertragssteuern ausgenommen." Umsatzsteuer muss hier abgeführt werden, sofern der Umsatz des Vereins insgesamt 17 500 Euro im Jahr überschreitet.

Was muss versteuert werden?

Umsatzsteuer ja, Ertragsteuer nein - diese Regelung gilt auch für den steuerbegünstigten Zweckbetrieb. "Das sind Einnahmen, die unmittelbar mit dem Vereinszweck zusammenhängen, wie Eintrittsgelder für ein Museum", sagt Ehlers. Vollsteuerpflichtig ist nur der vierte Bereich, der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb. Dazu zählen alle Aktivitäten mit der Absicht, einen Gewinn zu erzielen: "Das reicht vom Betrieb des Vereinscafés über den Kuchenverkauf auf dem Sommerfest bis zur Veranstaltung eines Basars."

Liegt der Umsatz oberhalb der 17 500-Euro-Grenze, muss der Verein für erbrachte Leistungen wie Trikotwerbung auf seinen Rechnungen Mehrwertsteuer ausweisen, sagt Geckle. Im Gegenzug kann er sich bei den Betriebsausgaben die Mehrwertsteuer - zum Beispiel für die gekauften Trikots - vom Finanzamt wiederholen.

Auf die Gewinne aus dem gewerblichen Bereich muss ein Verein zusätzlich Ertragssteuern entrichten. Allerdings gibt es auch hier Untergrenzen: "Die wirtschaftlichen Aktivitäten werden erst bei Einnahmen über 35 000 Euro vom Finanzamt berücksichtigt", erläutert Goetze. Wird mehr eingenommen, muss der Verein eine Einnahmen-Überschuss-Rechnung machen. Dafür kann die Vorlage EÜR vom Finanzamt benutzt werden.

Die Ertragssteuern betragen zusammen etwa 30 Prozent. "Die Körperschaftssteuer ist die Einkommenssteuer eines Vereins", sagt Geckle. Von der Kommune wird dazu noch Gewerbesteuer erhoben. Wenn ein Verein nebenbei erfolgreich wirtschaftet, widerspricht das keineswegs dem Vereinszweck. "Ein Gewinn ist völlig unproblematisch, viel gefährlicher sind Verluste", warnt Ehlers. Wenn das Finanzloch dann mit Vereinsmitteln gestopft wird, liegt eine Zweckentfremdung vor. "Das kann bis zum Entzug der Gemeinnützigkeit führen."

Bildungsnetzwerk Verein und Ehrenamt

Bundesverband deutscher Vereine und Verbände

Bereits seit 30 Jahren öffnet das City Center in Gersthofen seine Türen für Kunden. Anlässlich dieses Jubiläums finden von Donnerstag, 13. Oktober, bis Samstag, 15. Oktober, verschiedene Aktionen statt.
Anzeige

30 Jahre City Center Gersthofen

Neu: Unser Zuckerguss Newsletter Version 2

Mit Zuckerguss ins Wochenende

Jeden Freitag neu & kostenlos mit leckeren Rezeptideen und Inspirationen rund ums Backen.

Newsletter bestellen
Das könnte Sie auch interessieren