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Reine Einstellungssache

Wohlige Wärme mit einer optimal eingestellten Heizung.
Bild: Holger Luck, stock.Adobe.com
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Keine Lust auf kalte Räume: Hydraulischer Abgleich hilft weiter

Kerzenschein in der Weihnachtszeit wärmt das Herz. Aber gegen kalte Füße hilft das wenig. Um daheim nicht frieren zu müssen, empfiehlt es sich, die Heizungsanlage hydraulisch abgleichen zu lassen. Das bringt wohlige Wärme im ganzen Haus und spart Heizkosten. Wie Verbraucher für die Optimierung der Heizung zudem einen Zuschuss vom Staat erhalten, erklärt das Serviceportal www.intelligent-heizen.info.

Im Erdgeschoss ist es mollig warm, die Räume im oberen Stockwerk bleiben dagegen trotz aufgedrehter Heizkörper kühl: Mit diesem Problem sehen sich viele Hausbesitzer im Winter konfrontiert. Häufig ist ein fehlender hydraulischer Abgleich der Heizung für das Problem verantwortlich. Dadurch kommt bei Räumen, die näher am Heizkessel liegen, zu viel erwärmtes Heizwasser und bei weiter entfernten Räumen zu wenig an. Um diese dennoch mit Wärme zu versorgen, arbeiten in vielen Kellern Kessel mit hohen Vorlauftemperaturen und Heizungspumpen mit zu hoher Leistung. Das verbraucht unnötig viel Energie und kann außerdem zu nervigen Fließgeräuschen führen.

Mit einem hydraulischen Abgleich lässt sich das Problem der ungleichen Wärmeverteilung in den Griff bekommen. Dabei schätzt oder berechnet der Fachhandwerker zunächst, welche Menge an Heizwasser in jedem Raum benötigt wird. Anschließend stellt er die ermittelte Menge an den Thermostatventilen der Heizkörper ein. Das Ergebnis: Der Energieverbrauch im Haus sinkt um bis zu 10 Prozent – und der Wohnkomfort steigt.

Energie - und Kosten sparen

Um den hydraulischen Abgleich exakt vornehmen zu können, sind voreinstellbare Thermostatventile notwendig. Es lohnt sich, diese im Zuge des Abgleichs nachzurüsten. Denn mit der Kombination aus hydraulischem Abgleich und modernen Thermostaten können Sie den Energieverbrauch im Haus sogar um bis zu 20 Prozent reduzieren.

Wird weniger Energie beim Heizen verbraucht, sinkt auch der Ausstoß an klimaschädlichem CO2. Deshalb fördert der Staat die Durchführung eines hydraulischen Abgleichs und den damit verbundenen Einbau moderner Thermostatventile mit einem attraktiven Zuschuss in Höhe von 30 Prozent der Nettokosten.

Um die Förderung zu erhalten, müssen die Arbeiten von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Auch ist wichtig, dass sich Verbraucher vorab beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für die Förderung registrieren. Den 30-prozentigen Zuschuss gibt es übrigens auch, wenn veraltete Heizungspumpen gegen stromsparende Hocheffizienzpumpen ausgetauscht werden. Der hydraulische Abgleich kann während der Heizsaison problemlos durchgeführt werden. Verbraucher müssen damit also nicht bis zum nächsten Sommer warten, sondern können sich schon ab diesem Winter über ein spürbar gemütlicheres Zuhause freuen. ots

etwa zur Förderung der Heizungsoptimierung auf dem Serviceportal www.intelligent-heizen.info

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