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Im Bewerbungsgespräch

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Schlüssel zum Erfolg: Was die Mimik verrät

Sagt genauso viel wie gesprochene Worte: Der Gesichtsausdruck spiegelt Emotionen wider.
Bild: Karin & Uwe Annas, Fotolia.com

Der Gesichtsausdruck gilt als Spiegel der Emotionen. Zu wissen, wie die eigene Mimik auf das Gegenüber wirkt, ist deshalb ein großer Vorteil im Job-Interview.

Um eines vorwegzunehmen: Wie in so vielen Lebenslagen ist Natürlichkeit auch der Schlüssel zum Erfolg bei der Mimik im Einstellungsgespräch. Kein Wunder, denn Personaler, die das Frage-Antwort-Spiel leiten, sind meist Profis in Sachen Menschenkenntnis. Ihr täglich Brot ist die präzise Einschätzung von Bewerbern in kürzester Zeit. Dabei entscheidet, neben Gestik und Körpersprache, nicht selten die Mimik des Anwärters über Erfolg oder Misserfolg.

Lächeln

Eine positive Mimik gehört zum guten Ton beim Gespräch mit potenziellen Arbeitgebern. Übertreiben sollte man es damit jedoch nicht. Ein Dauergrinsen auf dem Gesicht wirkt gekünstelt, unecht und wird leicht durchschaut. Viel sympathischer: ein ehrlich gemeintes Lächeln an passender Stelle. Damit signalisiert man nicht nur Freundlichkeit, sondern auch Vorfreude auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Schauspielerei

Übertriebenes Mienenspiel im Gespräch mit dem Personaler kann schnell nach hinten losgehen. Wer Gefühle wie Entrüstung, Erstaunen oder Begeisterung durch übertriebene Gesichtszüge mimt, verliert. Auch Entgleisungen der Gesichtszüge bei überraschenden Wendungen im Gesprächsverlauf sollten vermieden werden.

Augenkontakt

Interesse und Aufmerksamkeit zeigt, wer den Augenkontakt mit seinem Gesprächspartner sucht. Dieser sollte jedoch nicht länger als zehn Sekunden dauern, damit sich das Gegenüber nicht zu sehr fixiert fühlt. Beim kurzen Blick in den Raum gilt es nicht unsicher herumzuirren, sondern ruhig und beständig zu schauen. Auch übertrieben häufiges Blinzeln ist ein Zeichen von Nervosität. Hartnäckiges Anstarren hingegen wird meist als Dominanzverhalten oder gar als Drohung gedeutet.

Gesenkter Blick

Starrt der Bewerber zu lange auf den Boden und weicht dem Personaler aus, signalisiert er Schüchternheit. Solche Menschen werden beim ersten Kennenlernen als wenig offen und eher introvertiert wahrgenommen. Deshalb gilt: Kopf hoch!

Stirnrunzeln

Eine in Falten gelegte Stirn drückt Skepsis aus. Der Gesprächspartner ist anderer Meinung und bringt das auf diesem Wege, nonverbal zum Ausdruck. Eine entspannte Stirn hingegen zeugt von Konsens, Freude und Interesse.

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