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Gegen Einbrecher

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Sicher? Einbruchschutz im Test

Sie fühlen sich in der Dunkelheit wohl: Einbrecher. Doch mit einigen Sicherheitsvorkehrungen kann man die Langfinger fern halten.
Bild: CurvaBezier, stock.adobe.com
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Wenn die Dunkelheit früher kommt, steigt auch die Gefahr von Einbrüchen. Wie schützt man sich am besten und welche Alltagstipps kann man beachten?

Einbrecher haben zu jeder Zeit Saison. Wer sie abhalten will, muss sein Zuhause sichern – und so kostbare Zeit gewinnen. Denn oft versuchen sie nur wenige Sekunden Schlösser zu knacken oder Fenster auszuhebeln – und ziehen dann weiter.

Es gibt sehr unterschiedliche Produkte, um Fenster und Türen zu sichern. Nicht alle taugen etwas. Das zeigt eine Untersuchung der Stiftung Warentest in der Zeitschrift „test“ (10/2020).  Die Diskrepanz ist da sehr groß. Die Bewertungen reichen von „sehr gut“ bis „mangelhaft“ – einige Markenhersteller räumen je nach Produkt bei beiden Extremen ab. 

Wohnungstür: Hier gibt es zwei verschiedene Systeme: Waagerechte Querriegel und senkrechte Stangenschlösser. Die Querriegel müssen gut montiert sein – Knackpunkt sei hier oft eine stabile, fachmännische Wandbefestigung.  Im Test schnitt bei den Querriegeln Abus (Panzerriegel PR 2800 für 535 Euro) „sehr gut“ ab. Basi (PR 900 ZA Panzer-Riegelschloss für 285 Euro) bekam die Note „gut“. Zwei andere Produkte erhielten die Bewertungen „ausreichend“ und „mangelhaft“.

Bei den senkrechten Stangenschlössern lag Swiss Sector (Stangenschloss SL100+ für 215 Euro) mit „gut“ vorne. Ein anderes Produkt in diesem Bereich schnitt „ausreichend“ ab.

Balkontür: Oft sind die Scharniere bei Balkon- und Terrassentüren nicht so stabil wie bei Eingangstüren – Einbrecher können sie häufig einfach aushebeln. Sichern lassen sich die Fenstertüren mit einem Stangenschloss. 

Im Test schnitt das Fensterstangenschloss von Abus (FOS650A für 214 Euro) am besten ab – mit der Bewertung „sehr gut“. Ein anderes Produkt bekam „gut“ und ein drittes die Note „mangelhaft“.

Fenster: Die Tester empfehlen immer beide Seiten der Fenster zu sichern – also die Griffseite und die Scharnierseite.  Im Test bekamen zwei Produkte, die beide Seiten zugleich absichern, die Note „sehr gut“: das Fuhr-Set (plusprotect 150V2 für 63 Euro) sowie die Fenstersicherung von Deni (Softline für 37 Euro). 

Die Produkte, die die Griffseite absichern, kosteten im Schnitt zwischen 40 und rund 90 Euro. Vier von fünf Produkten bekamen die Note „sehr gut“ und eines „mangelhaft“. Ganz vorne lag Burg-Wächter (Winsafe WS 33 für 50 Euro). 

Unter den Sicherungen für die Scharnierseite bekam Abus für zwei Produkte die Note „sehr gut“ – für das Modell FAS101 zu 57 Euro sowie für das Modell FAS97 zu 60 Euro. Ein Produkt bekam die Bewertung „mangelhaft“.

Hilfe und häufige Arten von Einbruchsversuchen

Tipp: Wer will, kann sich an die Beratungsstellen der Polizei wenden. Die Experten kommen dann kostenlos zu Privatpersonen nach Hause und zeigen Schwachstellen vor Ort.

Übrigens: Bei Einfamilienhäusern kommen 18 Prozent der Einbrecher über die Haustür, 27 Prozent über die Fenster und 50 Prozent über die Balkon- und Terrassentüren. Das berichtet „test“ mit Verweis auf eine Erhebung der Polizeipräsidien Köln und Leverkusen.  In Mehrfamilienhäusern dringen hingegen 52 Prozent der Einbrecher durch die Wohnungstür ein, 30 Prozent kommen über die Balkon- oder Terrassentür und 18 Prozent brechen über die Fenster ein. tmn

Tipps für den Alltag um Einbrecher fern zu halten:

  • Anwesenheit vortäuschen: Mittels Zeitschaltuhr können Licht, Rollladen oder Fernseher ferngesteuert werden.
     
  • Außenbereich erhellen: Den Schutz der Dunkelheit durch Bewegungsmelder durchbrechen.
     
  • Bei Abwesenheit vorsorgen: Wer längere Zeit nicht Zuhause ist, sollte für regelmäßige Kontrollen durch Verwandte oder Freunde sorgen. casi
Zinsen sind derzeit niedrig. Dafür gibt es bei Zinsprodukten zumindest keine Kursschwankungen.
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