5. Ausbildungsmesse Wallerstein

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Wallerstein packt’s an

In den Podiumsdiskussionen wurden die Ausbildungsberufe vorgestellt.
Bild: Daniela Graf
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„Ausbildung regional – stark im Handwerk“ hieß das Motto der diesjährigen Ausbildungsmesse

15 Firmen, über 300 Schüler – das sind 100 mehr als im letzten Jahr und damit ein Zuwachs an Personen und Interesse für die fünfte Ausbildungsmesse in der Mehrzweckhalle Wallerstein des Gewerbevereins Marktplatz Wallerstein e. V. Xaver Neureiter junior, Geschäftsführer der Neureiter GmbH, hat die Messe ins Leben gerufen, um „vor Ort zu unterstützen“. „Wir haben uns in einer Diskussion überlegt, was wir hier in der Region tun können, für die Firmen und für die Jugendlichen“, so Neureiter. Nun haben sich dieses Jahr 15 Firmen präsentiert, welche eine große Bandbreite handwerklicher Berufe abdecken. Kfz-Mechatroniker, Zimmerer, Zerpanungsmechaniker, Straßenbauer, Pflegefachkräfte und Lagerlogistiker (um nur ein paar zu nennen), stellten in der Podiumsdiskussion und an den Ständen ihre Ausbildungsberufe vor. Die interessierten Jugendlichen aus Wallerstein, Oettingen, Deiningen und Nördlingen klopften beispielsweise bei der Zimmerei Enßlin große Nägel in einen dafür aufgestellten Balken, bei SPN konnte an einem Quizrad gedreht werden und etliche Monitore präsentierten die Firmen am Standort. „Die Schüler wollen Informationen von Gleichaltrigen“, erzählt Neureiter „man tauscht sich aus und gibt Erfahrungen weiter – das motiviert.“ Lehrer sehen in der Messe ein „tolles, zusätzliches Projekt“.

In drei Blocks wurden die Schüler von der Handwerkskammer Schwaben über die duale Ausbildung informiert, konnten sich selbst an den Ständen ausprobieren, Fragen stellen und der Podiumsdiskussion beiwohnen.

Zur Anzahl der freien Ausbildungsplätze sagte Neureiter: „Jeder, der eine Ausbildungsstelle in der Region will, bekommt auch eine“.

Die Firma Graule Gebäudetechnik GmbH & Co. KG bildet beispielsweise Elektroniker und Anlagemechaniker aus. „Hier haben die Schüler eine Vorstellung, was sie machen könnten und welche Voraussetzungen sie dafür mitbringen sollten“, so der Prokurist Florian Obel. Er empfiehlt allen potenziellen Handwerkern, vorher Praktika in diversen Unternehmen zu absolvieren, um sich seiner Sache sicher zu sein.

Die Zimmerei Enßlin ist bereits mit Auszubildenden versorgt. „Es ist ein Beruf, der mit nachhaltigen Baustoffen klimaschonend am Weltgeschehen beteiligt ist – und dabei weniger CO2 in die Umwelt pumpt“, erklärt Inhaber Günter Enßlin.

Zerspanungsmechaniker werden unter anderem von Ohnhäuser aus Wallerstein ausgebildet. Mit 320 Mitarbeitern garantiert das Unternehmen eine bedarfsorientierte Ausbildung. „Das heißt, sobald der Auszubildende seine Lehre beendet hat, wird er von uns übernommen“, so Personalreferent Fabian Sekler.

Xaver Neureiter senior von der Neureiter GmbH weiß: „Der Bau ist mittlerweile ein attraktiver Arbeitgeber. Es wird viel mit Maschinen gearbeitet und man wird nicht – wie sich das mancher vorstellen mag – dauernd dreckig.“

Auch die Straßenbaufirma Thannhauser war bereits einige Male auf der Ausbildungsmesse und ist begeistert. „Hier wird man gesehen und zeigt, was man kann“, erzählt Tanja Frisch.

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Einweihung

So wird man heute Polizist