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Kaum Aufwand
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Energiepreispauschale über Steuererklärung sichern

Energiepreispauschale nicht erhalten? Empfangsberechtigte bekommen das Geld nachträglich über die Steuererklärung ausbezahlt.
Foto: Christin Klose, tmn

Wer die Energiepreispauschale 2022 nicht ausbezahlt bekommen hat, sollte jetzt aktiv werden. Denn bei Abgabe einer Steuererklärung gibt's das Geld nachträglich.

Für alle Beschäftigten der Steuerklassen eins bis fünf sollte es bereits im vergangenen Jahr die Energiepreispauschale in Höhe von 300 Euro geben. Doch nicht jeder Arbeitnehmer hat die Pauschale wie vorgesehen mit dem Gehalt von seinem Arbeitgeber ausgezahlt bekommen. Betroffene sollten sich das Geld über die Steuererklärung holen, rät der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe (VLH).

Denn wer seine Steuererklärung beim Finanzamt abgibt, erhalte die Pauschale automatisch, teilt der Lohnsteuerhilfeverein mit. Dazu benötige es keine zusätzliche Information oder Angabe in der Erklärung.

Bei Minijobbern reichen wenige Angaben

Vor allem kurzfristig oder geringfügig Beschäftigte müssen sich die Energiepreispauschale auf diesem Weg holen, schätzt die VLH. Minijobberinnen und Minijobber ohne weitere Einkünfte müssten dafür lediglich den Mantelbogen sowie die beiden Zeilen 13 und 14 der Anlage "Sonstiges" ausfüllen.

Aber Achtung: Die Einmalzahlung unterliegt der Einkommensteuer. Durch die Besteuerung erhalten Beschäftigte nicht die vollen 300 Euro. (tmn)

Frederik Hornung und Luisa Bliesze leiten das Projekt, das es seit 2021 gibt, und 2023 im deutschen Markt Fuß fassen möchte.
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