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Illertissen

Radtour von Illertissen nach Babenhausen: Stadt, Land, Fluss

Auf der Radtour zwischen Illertissen und Babenhausen gibt es diese Blumenpracht in Schalkshofen zu sehen.
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Auf der Radtour zwischen Illertissen und Babenhausen gibt es diese Blumenpracht in Schalkshofen zu sehen.
Foto: Eva Büchele

Eine abwechslungsreiche Radtour auf den Spuren der Fugger verspricht der Radweg von Illertissen über Altenstadt bis nach Babenhausen.

Stadt, Land, Fluss wäre ein passendes Motto für die Radtour von Illertissen über Altenstadt und Kellmünz nach Babenhausen und zurück: Start und Ziel des Rundkurses ist die Stadt Illertissen; die Strecke führt zunächst am Fluss – an der Iller – entlang, und geht dann über Land nach Babenhausen. Die abwechslungsreiche Strecke ist auch von einem nicht ganz so sportlichen Radler gut zu schaffen, denn es gibt kaum Steigungen.

Mit der Radtour geht's los in Illertissen

Erstmal geht es ganz idyllisch an der Iller entlang. Der Kiesweg westlich der Iller ist am besten in Schuss und hat noch einen weiteren Pluspunkt: Er führt direkt am Balzheimer Baggersee vorbei. Bei Altenstadt lassen wir die Iller in diesem Fall rechts liegen: Und schon gibt es wieder Möglichkeiten, eine Pause einzulegen, im Illerstüble oder aber, wer geradeaus über den Bahnübergang in den Ort fährt, kann beim Eiscafé Cortese haltmachen.

Doch eigentlich wollen wir radeln, nicht dauernd Brotzeit machen. So verzichten wir auf einen Zwischenstopp und es geht weiter Richtung Filzingen. Kurz vor dem Ort stehen futuristische kleine Bauten. Die Dächer sind mit Solaranlagen bedeckt und drehen sich immer der Sonne zu.

Vorsicht ist beim Queren der Staatsstraße geboten, wenn wir Filzingen wieder verlassen. Jeder muss für sich den Überblick behalten. Einfach der Gruppe nachfahren ist gefährlich. Schon verleitet die nächste Oase zu einer Pause. Das Wasser der Badeseen glitzert verlockend. Wir aber halten nur kurz für ein Foto an. Dann geht es wieder zur Iller.

Die Radwege nach Kellmünz gehen in die Beine

Wer in Kellmünz noch taufrisch ist, der kann hoch zur Kirche radeln und den archäologischen Park besuchen. Aber auch auf der regulären Strecke kommt jetzt eine Steigung, und zwar die einzige, die bei dieser Tour in die Beine geht. Danach geht es weiter auf dem asphaltierten Iller-Roth-Günz-Radweg.

Der Weg führt über die Roth. An einer Brücke steht ein kleines Bänkchen. Stufen führen in den Bach. Wer will, kann hier kneippen, ehe es weiter geht auf dem ehemaligen Bahndamm zwischen Kellmünz und Babenhausen. Dann endet die Fahrrad-Autobahn und wir müssen die Bundesstraße queren. Nur ein kurzes Stück führt der Radweg entlang der B 300. Zur Rechten erscheint der Fuggerweiher.

Die Streckenführung durch Babenhausen sieht nur einen kurzen Abstecher im Ort vor. Eigentlich schade – und so entscheiden wir uns, die Route kurz zu verlassen. Wir nehmen eine Steigung mehr in Kauf und radeln hinter dem Schloss nach oben. Wer vormittags hier ist, kann im Schlosspark spazieren gehen. Das mächtige Schloss selbst und die daran anschließende Kirche St. Andreas sind ebenfalls sehenswert. Radelt man auf der Hauptstraße durch den Ort wieder nach unten, kommt man am Café Fahrenschon vorbei. Häufig sind dort auch Kunstwerke ausgestellt.

Richtung Oberroth geht es nur kurz an der Staatsstraße entlang, dann in den Wald. Weiter geht es durchs Ried, der Feldweg wird schmaler und zum Teil radeln wir übers Gras. Orientierung bietet die Hochspannungsleitung, die etwa auf gleicher Strecke verläuft wie der Radweg. An der Landkreisgrenze – wir kommen vom Unterallgäu wieder in den Kreis Neu-Ulm – wird aus dem Feldweg wieder ein Teersträßchen.

Auf der Fahrradtour gibt es immer wieder Gelegenheiten, eine Pause einzulegen

Vor Jedesheim queren wir die Staatsstraße neben der großen Biogasanlage. Im Ort besteht erneut die Möglichkeit, eine Pause einzulegen, im Biergarten des Gasthauses Löwen. Diese letzte Chance nutzen wir. Obwohl wir kaum Steigungen meistern mussten – Durst haben wir trotzdem.