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Projekt

18.10.2019

Alte Viehwaage zeigt jetzt Ortsgeschichte

Pfarrer Alois Roßmanith und Diakon Jürgen Brummer segneten das renovierte Bocksberger „Woaghäusle“.
Bild: Konrad Friedrich

Bocksberger renovieren das „Woaghäusle“ und weihen es ein

Das ehemalige Bocksberger „Woaghäusle“, ein altes Viehwaagehäuschen, ist nun ein für jedermann rund um die Uhr zugängliches kleines örtliches Dokumentationszentrum. Seit kurzem erstrahlt das „Woaghäusle“ in neuem Glanz. Eigentlich wollte die Gemeinde Laugna das Gebäude abreißen lassen, doch gegen dieses Vorhaben machte Gemeinderat Ulrich Geh mobil. Auf seine Initiative hin und unter Mithilfe der Bocksberger Ortsvereine und der Geschäftswelt, wurde aus dem alten „Woaghäusle“ von 1952 nun ein Häuschen mit Geschichte. Zwei Jahre dauerte die Renovierung.

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Pfarrer Alois Roßmanith und Diakon Jürgen Brummer weihten das Gebäude nun bei einem Freiluft-Gottesdienst ein. Eine Combo der Musikkapelle Laugna unter Leitung von Heinz Häußler sorgte für den musikalischen Rahmen. Ulrich Geh erklärte den Sinn dieses Projekts. Eine der wenigen noch vorhandenen Viehwaagen in der Umgebung sollte erhalten bleiben und eine kleine Ausstellung mit Informationen aus dem Dorf integriert werden.

Dank der Unterstützung von Erwin Langenmair, Ramona Kanefzky, Günther Heiß, Erna Hafner und weiteren Helfern sowie Sachspenden von Sponsoren und finanzieller Unterstützung der Ortsvereine wurde aus der stark renovierungsbedürftigen Hütte ein „Schmuckkästchen“ in der Dorfmitte. Bürgermeister Johann Gebele freute sich über die gelungene Gemeinschaftsleistung, die von einer intakten Dorfgemeinschaft zeuge.

Um die Funktionstüchtigkeit der Waage zu beweisen, trugen die Vereine einen Wiegewettbewerb aus. Dabei traten zehn Gruppen an, und nicht nur das Alter, sondern auch das Gewicht spielte eine Rolle. Der Musikverein Laugna, die Ministranten Modelshausen sowie die Jugendhütte Bocksberg durften sich über einen Wurstkorb freuen. Mit einem zünftigen Frühschoppen klang die Feier aus. (fk)

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