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23.11.2019

Begeisterung für Bücher

So wird das Lesen gefördert

Sport und Bücher passen nicht zusammen? Von wegen! Um das zu beweisen, stand der 16. bundesweite Vorlesetag unter dem Jahresmotto „Sport und Bewegung“. Auch Sabine Losa von der AOK las heuer in der Ulrich-von-Thürheim-Grundschule in Buttenwiesen aus dem Buch „Mein Freund Otto, das wilde Leben und ich“ von Silke Lambeck vor. Ziel des Vorlesetags ist es, Kinder so früh wie möglich für Bücher zu begeistern und die Lesekompetenz zu erhöhen.

Laut einer repräsentativen Befragung der Wochenzeitung „Die Zeit“, der Stiftung Lesen und der Deutschen-Bahn-Stiftung lesen 32 Prozent der Eltern ihren Kindern nur einmal wöchentlich oder seltener vor. Befragt wurden Eltern mit Kindern zwischen zwei und acht Jahren. Die Initiatoren des Vorlesetags empfehlen Eltern, ihren Kindern 15 Minuten am Tag vorzulesen.

Dazu könne auch gehören, ein Wimmelbuch gemeinsam zu betrachten oder aus Zeitschriften und Comics vorzulesen. „Es ist wichtig, gemeinsam Zeit mit dem Kind zu verbringen und sich mit ihm auszutauschen. Wird den Kleinen regelmäßig vorgelesen, wächst der Wortschatz und ihre Fantasie wird angeregt“, so Michael Bachmaier, Rektor der Grundschule. Sie haben im Schnitt bessere Noten und später mehr Spaß am Selbstlesen und am Umgang mit Texten.

Die AOK Bayern beteiligte sich bereits zum achten Mal am Vorlesetag – insgesamt 27 Vertreterinnen und Vertreter aus 22 Direktionen sowie der Zentrale waren im Freistaat, etwa in Kindergärten, Schulen oder Kliniken, unterwegs, um Kinder mit Geschichten in ihren Bann zu ziehen. (pm)

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