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  3. Buttenwiesen: Nach Salutschüssen ist Feuer unterm Dach

Buttenwiesen
20.11.2015

Nach Salutschüssen ist Feuer unterm Dach

Wegen der Terroranschläge in Paris hatte der Vorsitzende des Soldatenvereins Buttenwiesen, Egon Eisele, am Volkstrauertag einen Verzicht auf Salutschüsse angeordnet. Es wurde aber dennoch geschossen. Eisele trat zurück – und jetzt gibt es eine Diskussion über die Salutschüsse und das Buttenwiesener Friedensdenkmal.

Der Kreisvorsitzende der Soldatenvereinigung rechtfertigt das Ritual. Und Buttenwiesens Bürgermeister Norbert Beutmüller attackiert Kanonier Josef Gerblinger senior.

Das Gedenken am Volkstrauertag beim Ehrenmal in Buttenwiesen hat ein ungeahntes Nachspiel. Der Vorsitzende des Kameraden- und Soldatenvereins Buttenwiesen, Egon Eisele, ist zurückgetreten (wir berichteten). Wegen der Terroranschläge in Paris hatte er ein stilles Gedenken anberaumt. Doch aus dem Hinterhalt fielen plötzlich Salutschüsse. Und das, obwohl er mit dem Kanonier Josef Gerblinger senior aus Wortelstetten abgesprochen hatte, dass nicht geschossen wird. Der wiederum stellte die Aktion gegenüber unserer Zeitung als Missverständnis heraus. Er habe die Aufgabe seinem Sohn Josef Gerblinger junior übertragen, aber vergessen, den Verzicht aufs Salutschießen rechtzeitig mitzuteilen.

In einigen Ortsverbänden der Bayerischen Kameraden- und Soldatenvereinigung (BKV) im Landkreis ist jetzt eine Diskussion über den Vorfall entbrannt. BKV-Kreisvorsitzender Anton Schön aus Wolpertstetten vertritt eine klare Meinung. „Die Salutschüsse am Volkstrauertag sind seit ewiger Zeit Tradition“, sagt Schön. Er gehe davon aus, dass am Sonntag in Landkreis-Orten, in denen es Soldatenvereine gibt, auch geschossen wurde – Buttenwiesen ausgenommen. Der Kreisvorsitzende spricht Klartext: „Ich plädiere dafür, so lange ich lebe, dass am Volkstrauertag drei Salutschüsse abgegeben werden.“ Dass Egon Eisele in Buttenwiesen zum Verzicht auf das Ritual aufgefordert habe, sei dessen Sache. Schön plädiert zudem dafür, dass das neu geplante Denkmal in Buttenwiesen weiter Kriegerdenkmal heißen soll. „Wir mahnen zum Frieden“, sagt Schön. „Aber das Denkmal ist für die aufgestellt, die im Krieg waren und gefallen oder vermisst sind.“

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Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

21.11.2015

Der Prediger hat es ausgesprochen, nur, er hat es nicht begriffen.


Was sagen die Salutschüsse am Volkstrauertag, welche Botschaft transportieren sie.
Das so gerne von den Mächtigen gesungene Lied von Ehre, Heldentum, Vaterlandsliebe, Mut, selbstloser Kameradschaft, unbedingter Gehorsam. Sicher nicht. Das sind nur die Phrasen die von den Machthungrigen verwendet werden um alle anderen einzuwickeln, zu beschwichtigen, mit Worten betrunken zu machen, sie stellvertretend in den Kampf, bzw in den Tod zu schicken, all ihre eigene Unfähigkeit vertuschen.

Die Salutschüsse an diesem Tag wollen uns etwas über die Wahrheit erzählen.
Über die Grausamkeiten, den Irrsinn, die Schreie, das Entsetzen, das Grauen, die Angst.
Sie sprechen von Gestank, Blut, zerfetzten Körpern, Sterbenden und Toten.
Vom sinnlosen Opfern vieler Leben, Verstümmelungen, zerstörten Träumen, Wahnsinn.
Von Leid, Trauer, Unglauben, Verlust, dem Unsinn von Kadavergehorsam.


Deswegen donnern die Salutschüsse an diesem Tag, um uns, die wir jenes zum Glück bisher nicht erleben mussten, an die Folgen jeder kriegerischen Auseinandersetzung zu erinnern. Sie rufen uns den Krieg ins Gedächtnis um uns vor dem Verlust des Friedens zu bewahren.
Uns daran zu mahnen, niemals das Wort gegenüber der Gewalt aufzugeben.
Uns zu bestärken, gegen jede Art von Gewalt und jeden der diese uns aufzwingen will entgegenzutreten.


Wenn ein Politiker wie dieser wortgewaltig anklagende Bürgermeister diese Bedeutung nicht versteht, zeigt er eben nur, was er wirklich ist. Ob das Priesterlein irgendwann lernt hinzuhören und zu verstehen wird sich zeigen.


Selbst die Opfer aller Terroranschläge dieses Jahres, getötet durch Kugeln, Bomben aus Drohnen und Flugzeugen, Sprengstoff, Messer, erhalten so noch einmal eine laute, hallende Stimme. Wenn wir sie denn hören wollen.


Ehrendenkmal hat einen schönen, geschmeidigen Klang. Ehre wofür? Von jemandem getötet zu werden den man nicht kennt, den man trotzdem bis zum Tod bekämpfen soll, weil ein durchgeknallter „Führer-König-Kaiser-Kanzler“ es so will?
Kriegerdenkmal klingt deutlich brutaler, nach Kampf und Tod.
Besser würde mir Kriegsmahnmal gefallen. Es soll uns immer wenn wir es sehen an die Botschaften der drei Salutschüsse erinnern.
Das ganze Jahr, nicht nur an einem Tag.

24.11.2015

Danke für diesen Kommentar. Schade das die Politische Elite solch denken gern in den Hintergrund schiebt.