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Jubiläum

26.11.2019

Der Kulturkreis Laugna besteht seit 20 Jahren

Die Vorstandschaft des Laugnaer Kulturkreises von links: Peter Bogner, Vorsitzender Reinhard Käsmayr, Kassierer Hermann Jäckle, Schriftführerin Anni Keis, Gerhard Schmidt, Fritz Dirr, Zweiter Vorsitzender Georg Keis und Bürgermeister Johann Gebele.

Der Holzhauser-Brunnen geht auf eine Initiative des Vereins zurück. Und vieles andere auch

Ein kleines Jubiläum konnte der Kulturkreis Laugna zum 20-jährigen Bestehen feiern. Gebildet hatte sich der Arbeitskreis „Kultur und Geschichte“ im Rahmen der Dorferneuerung. Das erste Treffen fand am 19. April 1999 statt.

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Die vorrangigen Ziele, ein Heimatbuch über die Gemeinde Laugna mit ihren Ortsteilen, die Einrichtung eines Gemeindearchives und ein kleines Heimatmuseum wurden alles erreicht. Daneben fanden jährliche Fahrten zu Kulturgütern im näheren Umkreis statt, die immer sehr interessant waren und sich guter Beteiligung erfreuten. Eine große Initiative war die Errichtung des Holzhauser Brunnens zu dessen 350. Todestag. Das Grab des gebürtigen Laugnaers ist in der Basilika in Bingen. Der Arbeitskreis hat 2008 in Verbindung mit der Kirche und der Gemeinde zu dessen Gedenken eine Reise nach Bingen organisiert. Der Brunnen auf dem Vorplatz der Kirche in Laugna wurde vom Künstler Joachim Kraus geschaffen und konnte ebenfalls 2008 von Bischof Victor Dammertz gesegnet werden. 2009 wurde nach umfangreichen Arbeiten und Recherchen das Heimatbuch herausgebracht, was bis heute ein großer Erfolg ist. Ebenso wurde zu „400 Jahre Fugger im Laugnatal“ eine Veranstaltung organisiert und 700 Jahre Asbach gefeiert.

2015 hat sich der Arbeitskreis aus organisatorischen Gründen in den Verein „Kulturkreis“ umgewandelt. Im gleichen Jahr konnte auch das kleine Heimatmuseum im ehemaligen alten Lagerhaus eröffnet werden, das sich großer Beliebtheit erfreut. Hermann Jäckle kam 2000 zum Arbeitskreis und Peter Bogner noch einige Jahre später. Alle anderen sind seit zwanzig Jahren aktiv. Der Erfolg dieser Gruppe ist auf das gute und kollegiale Miteinander der aktiven Mitglieder zurückzuführen, das sich alle noch lange wünschen. Zur Jahreshauptversammlung des Kulturkreises konnte Vorsitzender Reinhard Käsmayr neben den aktiven Mitgliedern auch erfreulich viele interessierte Mitglieder begrüßen. Kassierer Hermann Jäckle legte einen Kassenbericht vor, und Schriftführerin Anni Keis ließ die Ereignisse aus dem vergangenen Jahr Revue passieren. Nach dem der Vorstandschaft Entlastung erteilt wurde, informierte Käsmayr die Anwesenden über weitere Vorhaben. Zum Ende der Veranstaltung gab Anni Keis einen Rückblick auf die 20 Jahre, in denen dieses Gremium nun aktiv ist. Eine Bilderpräsentation aus den vergangenen Jahren rundete den Rückblick ab. Mit einem Glas Sekt stießen alle Anwesenden auf die erfolgreiche Zeit an, die hoffentlich noch lange so weitergeht. (pm/fk)

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