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Spielzeug

21.11.2017

Die „Barbie“ bleibt in Wertinger Kinderzimmern beliebt

Sandra Möding arbeitet im neu eröffneten Spielwarengeschäft Krömer in Wertingen. Die „Barbie“ ist dort bei den Kunden nach wie vor beliebt.
Bild: Alina Zillober

In den vergangenen Monaten verkündete der Spielwarenhersteller Mattel mehrere Werksschließungen. Wie sieht es in der Region aus – ist Mattels berühmtestes Produkt, die „Barbie“, immer noch ein Hit oder echt „out“?

Die Kultfigur Barbie ist schon sehr lange Zeit Bestandteil vieler Kinderzimmer. Da stellt sich die Frage, ob Barbiepuppen immer noch so gut verkauft werden wie früher und ob sie nach wie vor die Zimmer der Kinder verschönern. Der Barbie-Hersteller „Mattel“ ist dabei, weltweit Werke zu schließen und Stellen abzubauen.

Der Wertinger Spielzeugladen Krömer verkauft nach Angaben des Geschäftsführers Daniel Krömer viele Barbiepuppen. Nicht nur als Weihnachtsgeschenk, sondern auch unter dem Jahr ist die Kult-Puppe ein gern gekauftes Spielzeug und löst viel Freude bei Kindern aus.

Auch die Wertingerin Michaela Meitinger outet sich als Fan von Barbie und dem männlichen Gegenpart „Ken“. Als Kind spielte sie stundenlang mit den Puppen und ihr bereiteten die Figuren mit blonden Haaren und pinken Kleidern viel Spaß. Die mittlerweile 20-Jährige hat nur gute Erinnerungen an diese Art von Spielzeug. „Jede Barbie ist einzigartig und wunderschön. Ich zog ihr verschiedene Kleider an oder habe ihr die Haare geflochten. Ich habe mich nachmittags mit Freunden getroffen und jeder hatte sein eigenes Puppenhaus dabei,“ sagt Michaela Meitinger. Sie hatte früher insgesamt 25 bis 30 Barbie’s zuhause und hat damit gerne ihre Zeit verbracht und gespielt.

Der Wertinger Spielzeugladen Krömer hat über 20 000 Artikel im Sortiment. Für verschiedene Altersgruppen und für Jungen und Mädchen ist etwas dabei. Artikel, die in der Fernsehwerbung zu sehen sind, sind sehr beliebt bei Kindern und werden somit sehr oft gekauft. Die früher beliebten „Monster High“ Puppen sind nach Angaben des Geschäftsführers, Daniel Krömer, mittlerweile die am schlechtesten verkauften Puppen. Die Figuren sind ungewöhnlich im Design: Sie haben überdimensionale Köpfe, Knopfaugen und kleine Nasen.

Die Marke Barbie wird aktuell bleiben und kann nicht ersetzt werden, weil jedes Jahr die Auswahl an Barbie-Anziehsachen und Barbie-Zubehör immer größer und größer wird, glaubt Krömer. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auch in seinem Geschäft in Wertingen werden Barbiepuppen weiterhin im Sortiment bleiben.

Trotz der schrumpfenden Umsätze des Barbie–Herstellers Mattel sind Barbiepuppen nach wie vor beliebt bei Kindern. Auf dem Markt der Spielzeugpuppen tut sich stetig etwas. Seit zwei Jahren gibt es die „Disney Lizenz“ – die Puppen sehen aus wie Arielle, Elsa oder Schneewittchen. Diese Spezialfiguren werden von der Firma „Hasbro“ produziert. Figuren aus der Disney-Reihe ähneln den Barbies, nur das sie aus bekannten Märchen und Disney Filmen, wie „Die Schneekönigin“, sind. Genauso ist es bei der Firma „Simba Steffi“. Hier gibt es sogenannte „Love Puppen“ die auch das Aussehen von Barbiepuppen haben. Diese verkaufen sich laut Krömer auch gut. .

Nicht alles funktioniert aber auf dem Markt: Die Firma Mattel wollte etwas neues ausprobieren und produzierte somit ein paar dickere und „nicht so perfekte“ Barbie’s. Mit den neuen Puppen wollten sie eine Alternative zu den klischeehaften Schönheitsidealen anbieten. Diese Alternativen hatten unreine Haut, erinnerten an normal gebaute Frauen und nicht an makellos trainierte Supermodels. Das erwies sich als Flop: Die Kinder finden die Barbiepuppen mit Traummaßen, perfekter Haut und perfektem Aussehen doch besser.

Ob nun die Puppen in der Fernsehwerbung oder die etwas billigeren Puppenfiguren, beide verkaufen sich sehr gut. Die klassische Barbie mit blonden Haaren und pinken Kleidern oder die Alternativen, wie die der Firma „Simba“ und „Hasbro“. Die Auswahl ist groß: „Am Schluss entscheidet der Kunde, was ihm gefällt,“ sagt Daniel Krömer.

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