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Wertingen

28.01.2021

Diese Wertinger Straßen werden heuer saniert

Die Straße "Am Himmelreich" wird heuer saniert.
Foto: Benjamin Reif

Plus In der Kernstadt stehen größere Arbeiten an, ebenso in Hirschbach. In Gottmannshofen könnte außerdem bald ein neuer Kuhstall entstehen – in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern

In Wertingen werden heuer einige Straßen saniert. 375000 Euro Budget hat das Bauamt dafür zur Verfügung, wie Stadtbaumeister Anton Fink informiert. Allen Projekten ist gemeinsam, dass sie zu einem möglichst allgemeinverträglichen Zeitpunkt stattfinden sollen – das bedeutet im Normalfall zur Zeit von Schulferien. Genaue Termine gebe es allerdings noch nicht. Spätestens Ende Oktober sollen die Projekte aber abgeschlossen sein. Fünf größere Maßnahmen sind heuer geplant.

Sanierungsprojekt am Wertinger "Himmelreich" sticht hervor

In der Wertinger Kernstadt sticht ein Sanierungsprojekt am „Himmelreich“ hervor. Auf einer Länge von 650 Metern wird der Straßenbelag ab- und anschließend neu aufgetragen. Die Arbeiten beginnen an der Einmündung Ebersberg/Pestalozzistraße und enden auf Höhe der Einmündung in die Ludwig-Thoma-Straße. Kostenpunkt: rund 110000 Euro. Fink plant mit einem Start der Maßnahme im Frühjahr. Diverse Vorarbeiten werden schon im Vorfeld durch den Betriebshof geleistet werden, etwa das Absenken der Bordsteine.

An der Ortsverbindungsstraße Hettlingen-Geratshofen ist die Verstärkung der Straßenbankette mit Gitter-Betonsteinen geplant. Das geschieht auf einer Länge von etwa 450 Metern. 55000 Euro sind für die Maßnahme eingeplant.

In Hirschbach wird die Wortelstetter Straße saniert. Das geschieht im Zuge von Kanalbaumaßnahmen, die ohnehin notwendig sind. Die sanierungsbedürftige Straße bekommt auf einer Länge von rund 190 Metern deshalb eine neue Oberfläche. Das Bauvorhaben wird insgesamt rund 140000 Euro kosten, wobei diese Kosten in etwa zu gleichen Teilen auf die Kanal- und die Straßenbauarbeiten entfallen.

Eine kleinere Maßnahme steht an der Zufahrt zum Geratshofener Unternehmen GGR an. Dort wird ein Straßenstück auf etwa 50 Metern Länge saniert, was etwa 20000 Euro kosten wird.

Verbindungsstraße von Gottmannshofen und Geratshofen wird wahrscheinlich im Herbst saniert

Wahrscheinlich im Herbst wird schließlich die Ortsverbindungsstraße Gottmannshofen-Geratshofen auf rund einem Kilometer Länge saniert. Der Grund sind Risse in der Fahrbahn, die durch den Frost und das Eis in diesem Winter noch größer werden dürften. Deshalb wird hier ein neuer Straßenbelag aufgetragen – genauso wurde bereits bei der Ortsverbindungsstraße Hohenreichen-Bliensbach verfahren, sagt Anton Fink, das Verfahren habe sich bewährt. Rund 120000 Euro dürfte die Maßnahme kosten.

In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses wurde außerdem ein interessantes Vorhaben bekannt, dass sich allerdings noch im Status einer Voranfrage befindet. In Gottmannshofen will sich der Inhaber eines landwirtschaftlichen Betriebs erweitern und plant deshalb, einen Milchviehstall für rund 60 Kühe zu bauen. Dieser soll an der Alten Straße entstehen, östlich des neuen Wertinger Betriebshofs, an der Hausnummer 29. Geplant ist er als sogenannter „Außenklimastall“ – das bedeutet, dass die Wände nicht komplett nach allen Seiten abgeschlossen sind. Der Stall soll 20 Meter breit und 40 Meter lang werden.

In Gottmannshofen ist ein Mehrfamilienhaus mit drei Wohneinheiten geplant

In direkter Nachbarschaft ist von einem anderen Bauherrn bereits ein Mehrfamilienhaus mit drei Wohneinheiten geplant. Ein Gutachten habe aber ergeben, dass sich die Emissionen des Stalls nicht negativ auf die Nachbarschaft auswirken werden, sagt Stadtbaumeister Fink. Eine gewisse „Geräuschkulisse“ werde von dem Stall zwar ausgehen, doch es handle sich in Gottmannshofen um ein Dorfgebiet. Die Mitglieder des Bauausschusses gaben der Voranfrage einstimmig grünes Licht, sie geht nun an das Landratsamt. Man müsse und wolle als Stadt den Landwirten eine Möglichkeit geben, sich zu erweitern, so Fink.

Die Räte gaben mit ähnlicher Argumentation auch dem Bauantrag eines Rieblinger Landwirts statt, der ein Betriebsleiterhaus in der Nähe seines Pferdestalls am Moosgassenfeld bauen will. Das sei „nicht ganz unproblematisch“, sagt Fink, da sich dies relativ weit weg vom eigentlichen Ort befinde. Im Außenbereich seien prinzipiell nur „privilegierte“ Vorhaben zulässig. Es sei in diesem Fall aber gerechtfertigt, da für dessen Arbeit der kurze Weg zu seinen Pferden notwendig sei.

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