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Wertingen

24.08.2011

Eine Woche Abenteuer im Waldcamp

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3 Bilder
Luis aus Lauingen testete das Hasenlager, welches die Kinder aus dem Wertinger Waldcamp gebaut haben.
Bild: Foto: privat

Jugendtreff, KJR und der neue Jugendpfleger Tobias Kolb machten das Hasenbrünnele-Gebiet zum Naturerlebnis

Wertingen Dank der gemeinsamen Initiative der Stadt Wertingen, des Kreisjugendrings Dillingen und des Vereins „Jugendtreff e.V.“ hatten rund 35 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren eine Woche lang Spaß und Natur pur. Ein kleines Camp im Stadtwald von Wertingen, in unmittelbarer Nähe des sogenannten „Hasenbrünnele“, bot den Kleinen aus der VG Wertingen und aus dem Landkreis mehrere Tage lang viele Möglichkeiten, sich aktiv einzubringen.

Städtischer Jugendpfleger Tobias Kolb erklärt das Prinzip: „Zum einen bieten wir den Eltern eine Kinderbetreuung an, wenn sie es brauchen, außerdem wollen wir mit dem Waldcamp erreichen, die Kinder wegzubringen vom technischen Spielzeug und den mannigfaltigen Medienangeboten.“ Kolb und seine ehrenamtlichen Mitstreiter vom Wertinger Jugendtreff und dem Kreisjugendring sind begeistert über den Ideenreichtum, den die Kinder innerhalb kürzester Zeit entwickelten.

„Es war faszinierend zuzusehen, wie schnell und genial sie ihre Ideen umgesetzt haben“, so Kolb. Die Erwachsenen hätten nicht die Funktion von Animateuren gehabt, sondern lediglich Hilfestellung gegeben, sofern sie nachgefragt worden sei. „Kinder helfen sich meist gegenseitig und organisieren selber ein problemloses Miteinander.“ Alle seien ohne Beschränkungen oder irgendwelche Auswahlkriterien ins Camp eingeladen worden, erklärt Kolb weiter. Finanziert wurden die entstandenen Kosten, wie zum Beispiel die Verpflegung, durch die Beiträge der Eltern und eine finanzielle Beteiligung der Stadt Wertingen sowie des Dillinger Kreisjugendrings.

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Und so sah ein Tag im Waldcamp aus: morgens brachten die Eltern ihre Kinder an den vereinbarten Treffpunkt. Von dort spazierten die Kleinen dann mit den Betreuern die wenigen Schritte ins Waldcamp. „Manche der Kinder frühstückten dort oder nahmen erst mal einen kleinen Snack zu sich“, beschreibt Kolb den Tagesbeginn im Wald. Bei der Verpflegung achtete man sehr auf biologisch einwandfreie Speisen, alles sollte mit der die Kinder umgebende Natur stimmig sein. Frisches Obst und als Snack geschnittenes Gemüse wurde in rasender Geschwindigkeit vertilgt, erzählen Kolb und seine Helfer verschmitzt.

Ein offener Grill und ein mobiler kleiner Gaskocher verhalfen zu einem warmen Mittagessen. Von morgens bis abends wurde gebaut und gezimmert, ein Hasennest oder ein Holzregal aus rohen Ästen entstand, es wurde gespielt und gelacht, auf Seilen balanciert oder gebastelt. War ein Kind müde, kletterte es einfach in eine der Hängematten, die am Rand des Camps hingen.

Ein kleines Abenteuer stellte sicher auch der Ausflug mit den beiden Förstern Manfred Richter und Gerhard Steger dar. Beide erklärten den Kleinen die Bäume und Blätter, aber auch das Zusammenspiel mit den Tieren im Wald. Hündin Maya vom Förster Steger begleitete sie dabei. Der siebenjährige Jakob aus Gottmannshofen bestätigte, stellvertretend für all’ die anderen Kinder, mit leuchtenden Augen den Spaß, den er in dieser Woche hatte: er freute sich jeden Morgen, wenn er wieder ins Waldcamp durfte!

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