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Geselligkeit

06.02.2019

Große Vorfreude auf den Gauschützenball

Manfred Reuter (links) und Gauschützenkönig Martin Miller vom Ausrichter Diana Zusamaltheim freuen sich auf den Gauschützenball am Samstag.
Bild: Brigitte Bunk

Die Diana-Schützen aus Zusamaltheim richten dieses Jahr den Abend in der Wertinger Stadthalle aus. Warum die Ausrichter sich schon lange darauf gefreut haben

Am kommenden Samstagabend wird es in der Wertinger Stadthalle ab 20 Uhr wieder hoch hergehen. 700 Gäste erwartet der Schützenverein Diana Zusamaltheim zum Gauschützenball. Karten gibt es keine mehr. „Die sind schon seit Ende Dezember weg“, erklärt Vorsitzender Manfred Reuter mit einem Schmunzeln im Gesicht. Seit vielen Jahren ist dieser Ball ausverkauft und dass er immer wieder in der Wertinger Stadthalle stattfindet, hat einen guten Grund. Natürlich haben die Veranstalter erst einmal überlegt: „Wir könnten auch in unsere Zusamaltheimer Halle, aber da passen nicht mehr als 400 Leute rein.“

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Schon bei 700 Plätzen mussten die Veranstalter noch Vereinen absagen, die später angefragt haben. Der große Aufwand schien die Schützen aus dem Dorf im oberen Zusamtal zu keiner Zeit zu schrecken. „Wir sind festerprobt“, meint Reuter angesichts der Tatsache, dass sie auch in der Küche bei der V-Party im Einsatz sind. Die Küche beim Gauball stemmt wie die Jahre zuvor das Team vom Waldgasthof Bergfried und die bewährten Servicekräfte sind ebenfalls im Einsatz. Selbst sorgen die Zusamaltheimer für Kaffee und Kuchen und halten an der Bar auch Cocktails bereit. Trotz aller Erfahrung ist Manfred Reuter froh über die Vorarbeit der anderen Vereine, die den Ball in den vergangenen Jahren organisiert haben: „Es gibt ein Konzept vom Gau, das spart viel Zeit.“ Da er die Liste abarbeiten kann, braucht er keine Angst haben, etwas zu vergessen. Außerdem hat er noch Ansprechpartner, die er fragen kann. Der Zusamaltheimer Vorsitzende hat sich im Vorfeld an den ehemaligen Gauschützenmeister Leonhard Wöger und an den Emersackerer Vorsitzenden Frank Kuchenbaur gewandt, der mit seinem Verein vor einem Jahr Ausrichter war. Auch Hausmeister Karl Mießl ist eine große Stütze. Ausrichter des Gauballs ist ja jedes Jahr der Verein, für den der Gauschützenkönig an den Schießstand tritt. Beim letztjährigen Gauschießen hat Michael Miller das mit einem 4,2-Teiler geschafft. Auf die Frage, ob sein großes Ziel war, einmal Gauschützenkönig zu werden, meint er: „Ich wollte nicht vorne dranstehen, doch trotzdem wollte ich der Beste sein.“

Und Manfred Reuter hat sich mit seinem Vorstandsteam riesig darüber gefreut. Was auch daran zu erkennen war, dass die gute Nachricht vom Titelgewinn noch am selben Abend auf der Homepage des Vereins zu lesen war. Reuter sagt: „Wer weiß, wann wir sowas wieder erleben dürfen.“ Die Chancen stehen allerdings nicht schlecht, immerhin war Konrad Bachmayr, einer der früheren Vorsitzenden des Vereins, bereits 1959 und 1986 Gauschützenkönig und das heutige Ehrenmitglied Walter Zub im Jahr 1972.

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Jetzt freuen sich die Zusamaltheimer erst einmal auf den Samstagabend. Rund 50 Helfer werden im Einsatz sein, die Halle ab morgens um halb acht umzugestalten. Denn am Abend davor feiern noch die Faschingsgesellschaften von „Under oiner Kapp“ ihren Ball an derselben Stelle.

Wenn dann der Ball mit der Begrüßung der Gaukönige und dem Einzug der Schützenkönige beginnt, die Band Herz Ass zum Königswalzer aufspielt und die Epponia ihr Programm zeigt, die Schützen ihren Spaß haben, dann feiern auch die Zusamaltheimer Diana-Schützen mit, die an ihren eigens beschafften grün-schwarzen Poloshirts zu erkennen sein werden.

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