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Villenbach

11.03.2019

In Villenbach gibt es keinen Stress bei der Gartenarbeit

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Gartenarbeit hält fit und tut der Seele gut. Damit aber der Rücken nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, gilt es einiges zu beachten. So sollte man möglichst unverkrampft und aufrecht arbeiten und seine Tätigkeiten in möglichst kleinen Intervallen wechseln.
Bild: Symbolfoto: Martina Diemand

Bei den Villenbacher Gartlern. erfährt man, wie der Rücken nach der Arbeit nicht schmerzt. Die Gartler übernehmen die Pflegearbeiten am Dorfplatz.

Villenbach „Gartenarbeit soll eine Quelle der Freude und Vitalität sein“, lautete das Fazit von Christiane Mayer aus Affaltern, die in einem interessanten Vortrag wertvolle Tipps zur beschwerdefreien Gartenarbeit zu Beginn der diesjährigen Generalversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Villenbach vermittelte. „Die Gartenarbeit sollte möglichst entspannt und ohne Termindruck in Angriff genommen werden, da gerade Stress erwiesener Weise Rückenbeschwerden beflügelt und gleichzeitig die Freude am Garteln mindert“, lautete eine der Kernaussagen der Referentin.

Wichtige Kriterien für Rücken schonende Gartenarbeit ist unter anderem die unverkrampft gerade Rückenhaltung sowie Gartengeräte, die individuell an die jeweilige Körpergröße angepasst sind. Auch wechselnde Tätigkeiten während der Gartenarbeit sowie Positionswechsel und Pausen sorgen für die positiven Eigenschaften der körperlichen Bewegung in freier Natur, die laut Christiane Mayer, „den doppelt so hohen Effekt wie die Betätigung in einem Fitnessstudio erzielt“.

In Villenbach gibt es keinen Stress bei der Gartenarbeit

Nach diesem Referat zog die erste Vorsitzende Barbara Henneke Bilanz des vergangenen Jahres. Osterbrunnengestaltung mit -segnung, Maibaumkranz- und Kräuterbüschelbinden sind die jährlich wiederkehrenden Aktivitäten. Einmalig dagegen im vergangen Jahr die Teilnahme am 50-jährigen Jubiläum des SV Villenbach, wobei auch eine Fußballmannschaft aktiv am Elfmeterturnier teilnahm. Sowohl beim Sportlerjubiläum als auch bei der Feuerwehrhauseinweihung übernahmen die „Gartler“ den Blumenschmuck des jeweiligen Veranstaltungsortes. Des Weiteren fand unter Anleitung von Bianca Weishaupt und Annette Berchtenbreiter ein Bindekurs für Türkränze statt.

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Im aktuellen Vereinsjahr ist neben den alljährlich wiederkehrenden Tätigkeiten zusätzlich die Pflege und Betreuung des Villenbacher Dorfplatzes unter der Leitung von Christine Steimer geplant. Hierbei sollen öffentlichkeitswirksam Kinder und Jugendliche mit eingebunden werden. Zudem ist zu Beginn des kommenden Jahres ein Obstbaumschnittkurs vorgesehen.

Der Obst- und Gartenbauverein Villenbach steht gut da

Einen kleinen Gewinn und ein solides finanzielles Fundament vermeldete Kassiererin Annemarie König und erinnerte mit Hinweis auf das Eingangsreferat, dass der Verein zur Erleichterung der Gartenarbeit verschiedene Geräte leihweise zur Verfügung stellt.

Anschließend übernahm die zweite Vorsitzende Regina Ohnheiser die Ehrungen langjähriger Mitglieder, wobei Christine Liepert, Artur Bihler und Josef Tischmacher auf 30 Jahre Vereinstreue zurückblicken konnten. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Petra Böllmann, Claudia Colombo, Helmut Käßmair, Sonja und Robert Unger geehrt.

Mit dem Hinweis, dass künftig der Familienbeitrag auch für Verlobte und Lebenspartnerschaften gilt sowie mit einem kurzen Ausblick auf den Klimawandel, der auch das letzte Gartenjahr beeinflusste, schloss die Vorsitzende Barbara Henneke die harmonisch verlaufende Versammlung. Jeder Besucher wurde mit einem Blumengeschenk verabschiedet. (ohn)

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