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Gemeinderatssitzung

06.05.2011

Maler und Maurer haben alle Hände voll zu tun

Wann können wir über die Straße? Paul Singler und Nico Klinge (von links) wollen die Römerstraße überqueren, von der Jahnstraße her kommend Richtung Neubaugebiet. Das ist aufgrund der schnell fahrenden Autos nicht so einfach. Nur beim Fotoshooting bremste so manches Fahrzeug ganz schnell ab.
Bild: Foto: Bunk

Arbeiten in der Friedhofskapelle und am Schillinghaus in Binswangen

Binswangen Zwei große Baustellen gibt es momentan in Binswangen: Die Marienkapelle und das Schillinghaus. „Große Schäden wurden im Inneren der Friedhofskapelle festgestellt. Vor allem Risse, die noch vom Krieg her stammen und nur überputzt wurden“, erklärte Bürgermeister Anton Winkler den Räten in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Dies wurde nun im Rahmen der Innensanierung festgestellt. Außen werden die Maler voraussichtlich innerhalb einer Woche mit der Fassade fertig sein.

Auch alte Ziegel verwendet

Beim Schillinghaus wird nach Aussage des Bürgermeisters zurzeit die Bodenplatte für den Anbau gelegt. Dieser soll im Juli noch aufgestellt werden. Die Zwischenwände sind gemauert, teils mit den alten Ziegeln. Die Giebelmauer zur Unterstützung des originalen Giebels wird nun aufgezogen. „Über 2600 freiwillige Stunden wurden inzwischen am Schillinghaus gearbeitet. 135 Leute waren bisher im Einsatz“, nannte Konrad Bühler, Vorsitzender des Musikvereins und Sprecher der Vereinsgemeinschaft die statistischen Zahlen. „Momentan sieht man nicht so viel, eine Menge ,kleiner Dinge’ stehen an“, meinte Bühler.

Maler und Maurer haben alle Hände voll zu tun

Unter anderem die Restaurierung der Holztreppe, der Türrahmen und -blätter. Außer dem Musikverein sind der Soldaten- und Kameradenverein, der Gesangverein, der Chor Saitenwind und die Theatergruppe aktiv bei den Arbeiten vor Ort.

Gemeinderätin Hilde Kapfer berichtete davon, dass Mütter auf sie zugekommen seien. Grund sind die Fahrzeuge, welche von Eppisburg her kommend viel zu schnell an der Jahnstraße vorbeifahren. Hier befindet sich das Sportgelände und viele Kinder überqueren die Straße auf dem Nachhauseweg durch das Neubaugebiet in Richtung Brunnenweg. „Das führt immer wieder zu gefährlichen Situationen“, meint Hilde Kapfer unter Zustimmung vieler anderer Räte. Eine Verkehrsinsel ist nach Aussage von Bürgermeister Anton Winkler angedacht. „Allerdings können wir nicht vor dem Ausbau der Römerstraße anfangen, diese zu bauen“, erläuterte dieser die Sachlage. Über kurzfristige Lösungsmöglichkeiten wird nachgedacht.

Weiterhin standen Bauanträge auf der Tagesordnung. Ärger verursachte eine bereits bestehende Halle auf einem Gelände in Richtung Roggden, bei der festgestellt wurde, dass kein Plan eingereicht wurde. „Das Landratsamt hat bereits eine Strafe verhängt, wir werden nun nachträglich um unsere Einwilligung für den Bau gebeten“, erläuterte Winkler die Sachlage.

Der Beschlussvorschlag, dass eine Zustimmung erfolgt, wenn die Entwässerung gesichert ist, erhielt mit 6:6 Stimmen keine Mehrheit im Gemeinderat.

Da aufgrund der landwirtschaftlichen Nutzung (Schafhaltung) eine Privilegierung vorliegt, wird dieser Beschluss wohl vom Landratsamt ersetzt werden, erwartet die Ratsversammlung. (bbk)

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