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Schule mit Courage

19.11.2019

Mittelschüler gestalten Gedenkausstellung

Eine mehrteilige Ausstellung zum 9. November gestalteten Schüler der Mittelschule Wertingen in ihrer Aula.
Foto: Martina Baur

Wertinger würdigen den 9. November als besonderes geschichtliches Datum

Nicht nur der 30. Jahrestag des Mauerfalls ist der 9. November 2019, sondern auch der Tag der Reichspogromnacht von 1938. Beide geschichtsträchtige Daten nahmen Schüler der Wertinger Mittelschule mit ihren Lehrkräften Christine Nittbaur und Martina Baur zum Anlass, um die Aula als Raum der Erinnerung zu gestalten. Ein Gedenken an die Widerstandskämpfer dieser Ereignisse sollte es für die ganze Schulgemeinschaft sein.

Entsprechend der jeweiligen Jahrgangsstufe waren alle Lehrkräfte vom derzeitigen Schulleiter Franz Singheiser aufgefordert, auf die beiden Ereignisse einzugehen.

An zwei Tagen hatten die Lehrpersonen in den Klassen daran gearbeitet und aufgeklärt, was es mit diesen beiden Daten auf sich hat. Christine Nittbaur erstellte für fünf Personen eine Kurzbeschreibung. Martina Baur hatte in ihren Religionsstunden vor dem 9. November mit den Schülern Plakate gestaltet, die dann in der Aula aufgehängt wurden. Aus Papier gestaltete Fußspuren wurden beschriftet mit Begriffen wie „Ehrenmenschen, mutig, couragiert, stark, beherzt, schneidig, tapfer, furchtlos, heldenhaft, resolut, kühn, entschlossen, wagemutig“. Bei der Besprechung des damaligen Gedankengutes konnten die Schüler feststellen, dass leider einiges davon heute noch in vielen Köpfen zu finden sei. Mit der Ausstellung in der Aula wollte die Schule ein Zeichen setzen, was es bedeute, eine „Schule ohne Rassismus und mit Courage“ zu sein. Es gehe darum, eine Erinnerung an die mutigen Widerstandskämpfer im Nationalsozialismus zu bewahren sowie sich dafür stark zu machen, was in den Menschenrechten und im Grundgesetz verankert sei. Es gelte festzuhalten, dass jeder Mensch das Recht auf Leben habe. (steg)

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