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12.10.2019

„Sommer im Park“ bringt 42000 Euro für die Vereine

„Das Wetter war toll, das Programm klasse, der Zuspruch der Besucher riesig, die Stimmung traumhaft.“Etwa 3000 Besucher feierten am 20. Juli beim „Sommer im Park“ auf dem Mühlenhof in Roggden.
Bild: Berthold Veh

3000 Menschen feierten am 20. Juli auf dem Mühlenhof in Roggden. Warum die Veranstaltung einmalig bleibt

Der Sommer im Park auf dem Mühlenhof in Roggden war der Hammer. Etwa 3000 Menschen füllten an diesem Samstag, 20. Juli, bei herrlichem Sommerwetter das „grüne Wohnzimmer“ der Familie von Zastrow. Und die 31 Vereine aus Wertingen und seinen Stadtteilen zauberten ein Programm aus dem Hut, das den Beteiligten und Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird. In diesen Tagen hat Initiator Hubertus von Zastrow bei einer so genannten Afterparty den Mitgliedern des Organisationsteams für ihren Einsatz gedankt.

Der Mühlenhofbesitzer nennt unserer Zeitung die Summe, die den Vereinen nach der Veranstaltung in die Kassen gespült wird. „Nach Abzug aller Kosten konnten wir beziehungsweise die Stadt Wertingen treuhänderisch 42000 Euro an die Vereine auszahlen, und damit der Vereinsarbeit und unserem Wohlfühlfaktor in unserer Region wesentlich weiterhelfen“, sagt von Zastrow, der ursprünglich im Vorfeld der Veranstaltung mit 62000 Euro gerechnet hat. Er dankt auch den vielen Sponsoren, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Auch drei Monate nach dem Spektakel ist der Firmenchef immer noch von der Gemeinschaftsleistung beeindruckt. „Insgesamt haben die Vereinsmitglieder 3415 Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet, um den Sommer im Park zu organisieren“, erläutert von Zastrow. Enorm viel Verantwortung sei bereitwillig übernommen worden. Alle Beteiligten hätten in eine Kasse gearbeitet. Und was noch wichtiger sei: „Neue Freundschaften auch zwischen verschiedenen Vereinen sind entstanden – Konflikte im Eifer des Gefechts blieben aus“, stellt von Zastrow fest.

Zufrieden blickt auch Wertingens Bürgermeister Willy Lehmeier zurück. Die Stadt Wertingen hatte die Idee der Familie von Zastrow von Anfang an unterstützt. Alle Beteiligten seien volles Risiko gegangen und am Ende belohnt worden, sagt Lehmeier. „Das Wetter war toll, das Programm klasse, der Zuspruch der Besucher riesig, die Stimmung traumhaft“, zieht der Rathauschef Bilanz. Die Erinnerungen an „Sommer im Park“ werden lange anhalten, vermutet der Bürgermeister. Die Veranstaltung sei einmalig gewesen. Auch in dem Sinn, dass sie nicht zu wiederholen sei, glaubt Lehmeier.

Die Stadt jedenfalls brauche zuerst einmal eine Pause, denn die nächsten Veranstaltungen stehen bereits an. Am 15. November ist Wertinger Nacht, auf der Regionalschau WIR im März in Dillingen will die Zusamstadt ebenfalls eine gute Figur machen. Und im September 2020 komme der Donautal-Radelspaß nach Wertingen. Lehmeier sagt: „Sommer im Park war super, Herbst und Winter werden schön.“

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