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Villenbach

17.10.2018

Villenbacher „Sommernachtstraum“ war ein Volltreffer 

Der "Sommernachtstraum" war ein großer Erfolg für die Villenbacher Freilichtbühne.
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Der "Sommernachtstraum" war ein großer Erfolg für die Villenbacher Freilichtbühne.
Bild: Winkelbauer

Knapp 3000 Zuschauer haben die Aufführungen auf der Freilichtbühne in Villenbach gesehen. Das Engagement der 110 Aktiven bringt auch eine großherzige Spende für die Kartei der Not.

Shakespeares „Sommernachtstraum“ war auf der Freilichtbühne in Villenbach ein Volltreffer. Knapp 3000 Zuschauer verfolgten die neun Aufführungen, die Spielleiter Hans Oebels mit etwa 40 Schauspielern auf die Bühne zauberte. Nur einer Aufführung machte schlechtes Wetter einen Strich durch die Rechnung. Und Josef Dippel, der Abteilungsleiter der Theatergruppe des SV Villenbach, ist immer noch angetan von der Qualität der Vorstellungen. „Das war schon höchstes Niveau“, sagt Dippel. Und für die Zuschauer gab’s auch im zweiten Akt noch einen Aha-Effekt, denn da wurde auf einmal nicht mehr Hochdeutsch, sondern Schwäbisch gesprochen.

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Villenbacher übergaben eine großzügige Spende

Ein Aha-Erlebnis gab es jetzt auch für die Redaktion der Wertinger Zeitung. Denn Josef Dippel und der Vorsitzende des SV Villenbach, Martin Baumeister, übergaben jetzt eine großzügige Spende an die Kartei der Not. Die Freilichtbühne hatte die Aktion Heimatbühne mit Herz fortgeführt und stellte nun einen Euro pro bezahlter Eintrittskarte unserem Leserhilfswerk zur Verfügung. Am Ende kamen durch den Einsatz der rund 110 Helfer und Schauspieler 1850 Euro für die Kartei der Not zusammen. WZ-Redaktionsleiter Berthold Veh dankte allen Beteiligten für die großherzige Spende. Dadurch kann die Kartei Menschen in der Region helfen, die unverschuldet in Not geraten sind.

Die Anfänge der Villenbacher Theaterbühne reichen in die 1970er Jahre zurück. Bei der Weihnachtsfeier im Winter 1978 wurde im neuen Sportheim des SV Villenbach ein Einakter gespielt. Otmar Ohnheiser und Bernhard Lernhard hätten schließlich das Theaterspiel vorangetrieben. Und die große Stunde der Freilichtbühne schlug schließlich 1994, als bei der 800-Jahrfeier in Villenbach „Ritter Kunz“ aufgeführt wurde. Alle zwei Jahre wird nun auf der Freilichtbühne gespielt. „Jedes Jahr wäre das nicht möglich“, sagt Martin Baumeister, denn der Vorlauf beginne etwa neun Monate vorher mit der Auswahl des Stücks.

Einzige Freilichtbühne im Landkreis ist in Villenbach

In Villenbach ist derzeit die einzige Freilichtbühne im Landkreis, erläutert Spielleiter Josef Dippel. Und 2020 wird sich auf der Freilichtbühne im Zusamtal wieder etwas rühren. Was gespielt wird, verrät der Theatergruppen-Abteilungsleiter noch nicht. Nur so viel. „Es wird etwas Lustiges.“

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