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  3. Wertingen: Ein Bauernhof verschwindet aus der Wertinger Bauerngasse

Wertingen
09.02.2021

Ein Bauernhof verschwindet aus der Wertinger Bauerngasse

Mit dem ehemaligen „Jokschhof“ verschwindet auch ein Stück Wertinger Stadtgeschichte.
Foto: Konrad Friedrich

Regens-Wagner Glött will in der Wertinger Bauerngasse ein Wohnheim für 24 Menschen mit Behinderung bauen. Das ehemalige Joksch-Anwesen hatte eine bewegte Vergangenheit.

Mit über 60 Tagwerk Landwirtschaft mit Milchkühen, Schweinen und Bullen war Johann Joksch einer von den größten Bauern in Wertingen in der Bauerngasse gewesen. Joksch gab Mitte der 80erJahre aus Altersgründen seine Landwirtschaft auf. Nun kaufte dieses Grundstück die Regens-Wagner Glött und man baut von neu auf ein Wohnheim mit Förderstätte. 24 Menschen mit Behinderung werden in dem Wohnheim eine Heimat finden (wir berichteten). Auf dem 3600 ehemaligen landwirtschaftlichen Areal das zwischen Bauerngasse und Fritz Carry Strasse liegt, soll zudem eine Förderstätte gebaut werden, die für 18 Personen ausgelegt ist.

Im Februar soll der Abriss in der Wertinger Bauerngasse losgehen

Laut Auskunft von Regens Wagner Glött soll es noch im Februar losgehen mit dem Abriss der Gebäude. Mit dem landwirtschaftlichen Anwesen Joksch verschwinden einige der letzten bäuerlichen Gebäude aus der Bauerngasse.

In seiner mehr als 200-jährigen Geschichte hat der einstige Bauernhof viele Besitzer gesehen. Aus der berühmten Häuserchronik von Jürgen Fiedler steht über den „Jokschhof“ folgendes geschrieben: Im Jahre 1804 hatte der Esserbauer Joseph Bunk diesen Hof gegründet. Der Hof hatte ein Wohnhaus mit Pferde und Schweinestall, und Stadel und Holzlege.

Von 1824 bis Mitte der 1980er- Jahre wurde der Jokschhof betrieben. 1830 übernahm ihn Joseph Käsbohrer, 1845 wechselte er in den Besitz des Bauern Joseph Meitinger. Xaver Fink aus Oberthürheim übernahm dann das Anwesen 1854. 1877 ging der Hof an den Wengener Ökonom Joseph Stegmüller, 1894 dann an Joseph Brenner.

1933 wurde der Stadel in Wertingen neu aufgebaut

1905, fast genau ein Jahrhundert nach der Gründung des Hofes, fand dann ein Neubau vom Ökonomiegebäude mit Stallung statt. Doch dann schlug das Schicksal zu: 1932 kam es zu einem Großbrand des Anwesens, der den Stadel und Stall zerstörte. 1933 baute das Besitzerehepaar Viktoria und Klemens Deisenhofer den Stadel und Stall neu.

Der für die jüngere Wertinger Geschichte namensgebende Besitzerwechsel fand 1952 statt: Johann Joksch, der ursprünglich aus dem württembergischen Weil im Schönbuch nach Wertingen gekommen war, übernahm endgültig das landwirtschaftliche Anwesen mit seiner Ehefrau Franziska. Mit dieser war er über 60 Jahre verheiratet, sie verstarb 2010.

Seit seinem Auszug aus dem Wohnhaus befanden sich im zweistöckigen Wohnhaus eine Physiotherapie, ein Friseur und zuletzt Wohnungen. Johann Joksch verbringt seinen im Lebensabend im Alten-und Pflegeheim Lipp in Höchstädt. (mit br)

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