Die Fenster im Archiv der Stadt Wertingen, welches sich im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude befindet, sind undicht. Das teilte Stadtarchivar Dr. Johannes Mordstein dem Stadtrat in der vergangenen Sitzung mit.
Die Fenster im Archiv in Wertingen sind über 100 Jahre alt
Die zum lagern notwendigen 15 Grad könnten zwar im Moment noch ohne Weiteres gehalten werden – jedoch stelle sich die Frage, wann das nicht mehr der Fall sei. „Die Fenster, die noch aus dem Erbauungsjahr 1904 stammen, sind zwar qualitativ sehr hochwertig, aber aufgrund des Alters von über 100 Jahren mittlerweile nicht mehr komplett dicht“, erklärte Mordstein. Im Augenblick bestünde zwar kein akuter Handlungsbedarf, jedoch solle in den nächsten Jahren der Blick auf das Thema gerichtet werden.
Wichtig wäre ein originalgetreuer Nachbau
Das bestätigte Dieter Nägele, Verwaltungs- und Geschäftsleiter der Stadt Wertingen. Noch bestünden keine direkten Pläne zur Restaurierung des Gebäudes. Sobald das Ganze in Angriff genommen würde, stünde jedoch „etwas Größeres“ an, da das alte Amtsgerichtsgbäude unter Denkmalschutz steht, wie Nägele erklärte. So müssten die Fenster im Falle einer Erneuerung originalgetreu nachgebildet werden und könnten nicht einfach durch moderne Fenster, beispielsweise aus Kunststoff, ersetzt werden.
Lesen Sie außerdem: