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13.04.2015

Zehentstadel: Schon über 1600 Stunden

Heimatverein arbeitet intensiv am Museumsprojekt

Im historischen Ambiente der Gastwirtschaft Straub in Pfaffenhofen konnte Vorsitzende Gerda Knapp zahlreiche Mitglieder zur Jahreshauptversammlung des Heimatvereins unteres Zusamtal begrüßen.

In ihrem Jahresrückblick hob Knapp folgende Aktivitäten hervor, die das vergangene Vereinsjahr bestimmt haben: Der Ostereiermarkt vor wenigen Wochen lockte zahlreiche Besucher an. In der Sonderausstellung stand diesmal das Thema „Kreuze im Alltag“ im Mittelpunkt. Seit etwas mehr als einem Jahr gestaltet der Heimatverein eine Ausstellungsvitrine im Buttenwiesener Rathaus. Alle paar Monate wird ein neues Thema beleuchtet.

Ein weiterer Höhepunkt des Vereinslebens waren die Filmaufnahmen, die „Regisseur“ Franz Käsinger in der historischen Baderstube durchführte, die der Verein von Vereinsmitglied Helmut Knöferl geschenkt bekommen hatte. Dieser Film konnte im Anschluss an die Jahreshauptversammlung von den Mitgliedern bewundert werden.

Weitere wichtige Vereinsaktivitäten stellen die laufenden Inventarisationsarbeiten an den Museumsobjekten, die ständige Erweiterung der heimatkundlichen Sammlung und die Präsentation der historischen Objekte im entstehenden Heimatmuseum im Zehentstadel Pfaffenhofen dar. Seit 2011 hat der Heimatverein über 1600 Arbeitsstunden in den Zehentstadel investiert!

Auch die Volkstanzgruppe des Heimatvereins steckte wieder voller Engagement: Sie absolvierte mehrere Auftritte bei öffentlichen Veranstaltungen und nahm am Ferienprogramm der Gemeinde Buttenwiesen teil.

Kassierer Michael Debler trug einen erfreulichen Kassenbericht vor. Der 89 Mitglieder starke Verein verfügt über gesunde Finanzen, die genügend Spielraum für zukünftige Vereinsaktivitäten lassen. Die Kassenprüfer Monika Deisenhofer und Franz Lappler sen. attestierten Debler eine vorbildliche Kassenführung. Der Kassierer wurde einstimmig entlastet.

Zweiter Vorsitzender Dr. Johannes Mordstein berichtete von einem Projekt, das der Heimatverein in den nächsten Monaten in die Tat umsetzen wird: die Inventarisation der umfangreichen archäologischen Sammlung des vor einigen Jahren verstorbenen Heimatforschers Josef Müller. Der als „Scherbenmüller“ bekannt gewordene Wortelstettener sammelte jahrzehntelang archäologische Lesefunde, die nun von einem Archäologen nach wissenschaftlichen Standards unter Mithilfe des Heimatvereins inventarisiert und beschrieben werden. Ermöglicht wurde dieses Projekt durch einen großzügigen Zuschuss des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege. (pm)

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