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Fußball-Nachlese

21.05.2019

Die vierte Bruchlandung vermeiden

Dreimal erlebte Wertingens Kapitän Maximilian Beham in der Bezirksliga-Relegation mit seinem Team eine Bruchlandung. Damit soll es am heutigen Dienstag vorbei sein, wenn es in Petersdorf gegen den BC Rinnenthal geht.
Bild: Georg Fischer

Zuletzt ist der TSV Wertingen dreimal in Folge in der Relegation zur Bezirksliga gescheitert, jetzt soll der Fluch endlich ein Ende haben

Die Chance, in dieser Saison über die Relegation in die Bezirksliga aufzusteigen, ist so groß wie seit Jahren nicht mehr. Von den acht Vereinen, die heute und morgen im Viertelfinale stehen, schaffen es mindestens drei, im günstigsten Fall sogar fünf. Das hängt vom Abschneiden der schwäbischen Klubs in der Landesliga-Relegation ab. Der günstigste Fall träte ein, wenn Aystetten die Liga hält und entweder Bubesheim oder Erkheim den Aufstieg realisiert.

Zum vierten Mal in Folge nimmt der TSV Wertingen an der Bezirksliga-Relegation teil. Lässt Sportlicher Leiter Fritz Bühringer das bisherige Abschneiden Revue passieren, kommen keine guten Erinnerungen bei ihm auf. 2016 setzte es in Höchstädt eine 0:3-Niederlage gegen den TSV Möttingen, ein Jahr danach kam in Runde eins das Aus in Meitingen gegen den FC Affing nach Verlängerung und Elfmeterschießen und vor zwölf Monaten setzte es in Glött eine 0:3-Schlappe gegen den SC Altenmünster. Heute geht es nun in Petersdorf gegen den Vizemeister der Kreisliga Ost, den BC Rinnenthal. „Eine starke Mannschaft, die mit Markus Rolle und Marco Surauer herausragende Spieler in ihren Reihen hat“, konnte sich Bühringer über das Team aus dem Landkreis Aichach-Friedberg informieren. Trotzdem soll es heute mit einem Sieg klappen. Dazu müsse seine eigene Mannschaft aber die Nervosität ablegen, die sie phasenweise am Samstag im Endspiel um die Meisterschaft in der Kreisliga Nord gegen den FC Mertingen an den Tag gelegt habe. Das 0:0 bedeutete für Wertingen die dritte Vizemeisterschaft in Serie. Angesichts der erspielten Torchancen ist Bühringer der Meinung, dass ein Erfolg gegen den Dauerkonkurrenten der abgelaufenen Saison nicht unverdient gewesen wäre.

Jetzt heißt es für die Zusamstädter: „Neues Spiel, neues Glück“. Die Vorbereitung auf das Duell mit Rinnenthal verlief am gestrigen Abend mit einem gemeinsamen Essen. Auf ein zusätzliches Training hat Coach Christoph Kehrle verzichtet. „Wir müssen einfach die Köpfe freibekommen, das ist das Wichtigste“, weiß Kehrle, auf was es heute Abend wohl ankommen wird.

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Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte Kreisligist TSV Unterthürheim beim abschließenden Heimspiel gegen den TSV Hainsfarth. Parallel verfolgten die Zusamtaler natürlich die Partie von Mitkonkurrent Deiningen gegen Altisheim. „Klar waren wir mit einem Ohr immer dran, was in Deiningen läuft“, betonte Sportlicher Leiter Stefan Mayershofer mit heiserer Stimme. Drei Minuten vor Schluss schien das Aus für die Unterthürheimer in der Kreisliga Nord gekommen. Den punktgleichen Deiningern war soeben der Ausgleich gelungen und die Wirth-Truppe lag mit 1:2 hinten. Weil die Hainsfarther das Zeitspiel über die Maßen strapazierten, ließ der Schiedsrichter satte zehn Minuten nachspielen. In den Mittelpunkt der aufopferungsvoll kämpfenden Heimelf rückte schließlich Alex Lechner mit seinem Ausgleichstreffer (siehe auch Nachgefragt auf dieser Seite).

Die volle Konzentration beim TSV Unterthürheim richtet sich jetzt auf den kommenden Freitag, wenn es in Holzheim im Duell mit dem Drittletzten der Kreisliga West, dem SSV Neumünster, um den Klassenerhalt geht. Alexander Rigel und Daniel Gumpp wollten zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon zum DFB-Pokalfinale zwischen Bayern München und RB Leipzig nach Berlin anreisen. Jetzt aber fahren sie erst nach dem Spiel in Holzheim.

Beim Gegner Neumünster (Kreisliga West) hat es vor dem 3:0-Heimsieg gegen Absteiger TSV Haunsheim einen Trainerwechsel gegeben. Jan Schrodi löste Frank Schmuderer ab, der aber als Spieler auf dem Platz stand. Vor dem wichtigen Relegationsspiel gegen Unterthürheim wollte sich SSV-Abteilungsleiter Stefan Neubauer zur Trainersituation aber nicht weiter äußern: „Wir werden das intern aufarbeiten. Jetzt liegt der Fokus einzig und allein auf dem kommenden Freitag.“

Die insgeheim gehegten Wünsche konnte der SV Wortelstetten in der Kreisklasse Nord II mit Rang zehn nicht ganz erfüllen. „Es war eine schwierige Saison für uns“, beklagte sich Spielertrainer Andreas Seiler. Stammspieler wie Stephan Wolf, Timo Schimmer, Jürgen Hitzler oder aber der junge Lukas Behringer standen ihm längere Zeit nicht zur Verfügung. Mit ein Grund, warum der 43-jährige Coach fast die komplette Saison selbst durchspielen musste. Die abschließende Heimpartie gegen den FC PUZ endete torlos. Dies hatte aber auf die gute Stimmung bei den SVW-Kickern keinen Einfluss. Der Saisonabschluss wurde feuchtfröhlich im Sportheim bis in die Morgenstunden gefeiert. (her/dirg)

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