Turnen

16.09.2019

Ein Paukenschlag zum Auftakt

Auch wenn am Pferd nicht alles gelang, sind die Turner des TSV Buttenwiesen – im Bild Oleksander Petrenko – schwungvoll in die neue Saison gestartet. Gegen Monheim gab es einen klaren Heimsieg.
Bild: Roland Stoll

TSV Buttenwiesen gewinnt das Nordschwabenderby gegen den Erstliga-Absteiger TSV Monheim überraschend klar mit 45:20 Punkten und verliert dabei an keinem einzigen Gerät

Schon nach dem ersten Wettkampftag ist der TSV Buttenwiesen bereits an dem Punkt angelangt, an dem er letztes Jahr erst nach dem siebten Wettkampf stand: 2018 konnten die Zusamtaler in der 2. Bundesliga Süd lediglich den letzten Wettkampf für sich entscheiden und den Klassenerhalt in letzter Sekunde sichern. In die neue Saison starteten die TSV-Athleten nun mit einem 45:20-Erfolg gegen den TSV Monheim und sind damit dem Ziel des Klassenerhalts schon ein Stückchen näher gerückt.

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Die Chancen, gegen einen starken Erstligaabsteiger TSV Monheim zu punkten, standen gering. Dennoch wollten die Gastgeber den Wettkampf nutzen, um Sicherheit in die Übungen zu bringen und Erfahrung zu sammeln. Am Boden gelang mit dem Starter und Topscorer des Abends, Fabian Ullrich, ein souveräner Start in den Wettkampf. Fehlerfrei und gewohnt routiniert zeigte er seine Übung. Zudem konnten auch Florian Raab, Volodymyr Hrybuk und Daniel Kehl unter Beweis stellen, dass sie an diesem Gerät bereit für die Bundesligasaison sind. Mit 7:1 gewannen die Buttenwiesener die ersten Gerätepunkte.

Am Pauschenpferd musste die TSV-Riege zwei Stürze hinnehmen. Adrian Seifried und Nicolai Ullrich konnten jedoch ihre Übungen fehlerfrei absolvieren und erkämpften zusammen sechs Scorerpunkte für das TSV Konto. Oleksander Petrenko konnte trotz Sturz drei Punkte zum Punktestand beitragen. Lediglich Daniel Kehl musste nach einem Patzer fünf Zähler an die Gäste abtreten, das Gerät ging mit 9:5 Zählern dennoch an die Zusamtaler.

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Mit starken Darbietungen gelangen Florian Raab, Rainer Maiershofer, Volodymyr Hrybuk und dem 16-jährigen Eigengewächs Elija Bach eine kleine Sensation. Sie konnten die Schwächen und Fehler der Monheimer nutzen und das dritte Gerät mit 9:4 gewinnen, sodass der TSV Buttenwiesen mit einer 25:10-Führung in die Halbzeit ging.

Am Sprung konnte Buttenwiesen an seine gewohnte Stärke der letzten Jahre anschließen. Mit Johannes Seifried, Volodymyr Hrybuk, Fabian Ullrich und Daniel Kehl konnte der Vorsprung mit einem Gerätesieg von 8:3 nicht nur gehalten, sondern auch ausgebaut werden. Dieses Punktepolster war nun von großer Bedeutung, um Einbußen gegen die starken Gegner an den letzten Geräten Barren und Reck kompensieren zu können. Den Gästen aus Monheim unterliefen jedoch ungewohnt viele Fehler, den Zusamtalern gelang es hingegen, diese Fehler zu nutzen und in Scorerpunkte zugunsten des eigenen Kontos umzuwandeln. Von einem nicht erwarteten Sieg durften die TSV-Athleten nun das erste Mal träumen. Vor dem letzten Gerät lag Buttenwiesen weiterhin mit 39:14 in Führung, alle Geräte konnten gewonnen werden. Schwächen auf beiden Seiten machten das Duell um die Gerätepunkte am Reck freilich noch einmal spannend. Elija Bach, Fabian Ullrich, Oleksander Petrenko und Florian Raab setzten aber alles daran, den Sieg nicht mehr aus den Händen zu geben. Mit 6:6 endete das Reck unentschieden. Der TSV Buttenwiesen machte damit am ersten Wettkampftag der neuen Saison den ersten Sieg mit 45:20 und 11:1 gewonnenen Gerätepunkten perfekt.

Ausruhen möchte man sich im Lager der Hausherren selbstverständlich nicht. Zwar konnte der erste Sieg verbucht werden, jedoch unterliefen den Gegnern einige Fehler und auch in den eigenen Reihen sah Trainer Dietmar Kehl noch offene Baustellen, die in den nächsten Trainingseinheiten behoben werden sollen, damit die Sicherung des Klassenerhalts möglichst schnell gelingt. Zumindest geht die TSV-Riege nach dem gelungenen Auftakt gestärkt und voller Zuversicht in die weiteren Wettkämpfe.

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