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Fußball-Landesliga Südwest

24.10.2020

FC Gundelfingen: Vom Virus „gestriffen“

Sandro Caravetta
Bild: Walter Brugger

Beim Spitzenreiter ist vorerst der Trainings- und Spielbetrieb unterbrochen

Bislang kamen die Landesliga-Fußballer des FC Gundelfingen bestens durch die Corona-Zeit. Zumindest was den gesundheitlichen Aspekt betrifft, denn im Lager des Spitzenreiters war niemand betroffen. Und selbst jetzt ist noch kein Krankheitsfall bestätigt, trotzdem wird die für Samstag geplante Partie gegen den SV Egg an der Günz nicht stattfinden. Denn das Virus hat die Gundelfinger zumindest „gestriffen“.

„Einer unserer Spieler hatte zu Wochenbeginn Kontakt mit einer Person, die dann am Mittwoch positiv auf Corona getestet wurde“, berichtet FCG-Coach Martin Weng. Sein Spieler wurde als Kontaktperson unter Quarantäne gestellt und getestet, das Mannschaftstraining bis auf Weiteres abgesagt – und eben auch die Partie gegen die Egger nach Rücksprache mit Landesliga-Spielleiter Stefan Schneider vom Spielplan fürs Wochenende gestrichen.

Dass es auch die Gundelfinger irgendwann trifft, das war dem Sportlichen Leiter Stefan Kerle schon länger klar. „Wir müssen schauen, dass wir vor der Winterpause noch möglichst viele Spiele über die Bühne bringen“, meinte er vor dem 6:2-Sieg bei der SpVgg Kaufbeuren. Verglichen mit anderen Teams stehen die Gärtnerstädter ohnehin gut da, in diesem Kalenderjahr steht zurzeit lediglich noch das Nachholspiel beim VfB Durach auf dem Programm, außerdem soll kommendes Wochenende der Ligapokal beginnen. Wobei FCG-Coach Weng schon die Sinnfrage stellt: „Wir sind in einer Dreiergruppe mit dem SC Ichenhausen und FV Illertissen II, alle drei kommen ohnehin in die nächste Runde. Angesichts der steigenden Infektionszahlen wäre es mir lieber, wir machen im Frühjahr gleich mit der dann geplanten Zwischenrunde weiter. Dann würden wir jetzt etwas Zeit gewinnen und könnten noch möglichst viele Nachholspiele durchziehen.“ Wobei rein aus sportlicher Sicht die Ligapokal-Vorrunde jetzt gut geeignet wäre, mal die Spieler einzusetzen, die zuletzt relativ wenig Spielzeit hatten. Auch Weng räumt ein, dass er da personell etwas ausprobieren könnte – und im Idealfall solche Treffer wie mit Sandro Caravetta landen könnte. Den Neuzugang bezeichnet Weng als „Glücksfall“. Zumal mit Abgang Tarik Öz ein Akteur weggefallen ist, der wie Caravetta in die Kategorie „Allzweckwaffe“ gehört. Wobei der 21-jährige Ex-Illertisser deutlich torgefährlicher ist. Je drei Tore und Vorlagen steuerte er bei seinen bislang fünf FCG-Auftritten bei, egal, auf welcher Position er spielt. In Kaufbeuren durfte er nominell als Rechtsverteidiger, zu stoppen war er nie. Bezeichnend war die Szene, als ihn Florian Racaj von hinten ins Leere grätschte und dann Julian Sachs den Tempolauf unsanft stoppte. Für beide Kaufbeurer gab es in dieser einen Aktion die Gelbe Karte.

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