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  3. Aldi: Skandal um Gift-Eier: Aldi nimmt alle Eier aus dem Verkauf

Aldi
04.08.2017

Skandal um Gift-Eier: Aldi nimmt alle Eier aus dem Verkauf

Aldi reagiert auf den Skandal um verseuchte Eier.
Foto: Julian Stratenschulte, dpa (Symbolbild)

Der Skandal um verseuchte Eier aus den Niederlanden hat Auswirkungen für die Verbraucher: Aldi Süd und Nord nehmen alle Eier aus dem Verkauf.

Wer bei Aldi Süd oder Nord aktuell Eier kaufen möchte, wird vor einem leeren Regal stehen: Der Discounter hat angekündigt, dass deutschlandweit alle Eier aus dem Verkauf genommen werden. Damit reagiert er auf den Skandal um Eier aus den Niederlanden, die mit dem Insektenschutzmittel Fipronil belastet sind. Millionen davon wurden nach Deutschland geliefert.

Es ist unklar, wann Aldi wieder Eier ins Sortiment nimmt. Der Discounter fordert jetzt nach eigenen Angaben ein, dass nur noch Eier geliefert werden, die negativ auf Fipronil getestet wurden. In höheren Dosen kann das Insektenschutzmittel Haut und Augen reizen sowie Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen verursachen.

Aldi nimmt Eier als "Vorsichtsmaßnahme" aus dem Verkauf

Aldi bezeichnet es als reine Vorsichtsmaßnahme, alle Eier aus dem Verkauf genommen zu haben. Das Unternehmen wolle den Kunden "Klarheit und Transparenz" bieten.

Schon Anfang der Woche hatte Aldi auf den Skandal reagiert. Es werden seit Tagen keine Eier mehr aus niederländischen Betrieben bezogen. In manchen Regionen seien auch andere Eier as Vorsichtsmaßnahme nicht mehr verkauft worden, heißt es von Aldi.

Auch von vielen anderen großen Geschäften und Ketten wie Lidl oder Rewe wurden die Eier aus den Niederlangen angeboten. Diese Unternehmen haben die betroffenen Produkte nach eigenen Angaben aus den Regalen genommen.

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Edeka sieht bislang keinen Grund für einen Verkaufsstopp. Die Eier seiner Eigenmarken stammten ausschließlich aus Deutschland, teilte die Edeka-Zentrale in Hamburg am Freitag mit. "Bislang liegen uns hier keine Nachweise von Fipronil vor." Es gebe aber einen engen Austausch mit Lieferanten und den zuständigen Behörden.

Nicht nur Aldi betroffen: So erkennen Verbraucher betroffene Eier

Wie Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt am Donnerstagabend mitgeteilt hatte, sind mittlerweile zwölf Länder von dem Skandal betroffen - darunter auch Bayern. Nach Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wurden wohl besonders viele belastete Eier geliefert. Die nordrhein-westfälische Agrarministerin Christina Schulze Föcking (CDU) geht davon aus, dass sich der Skandal auch noch ausweiten wird. "Stand heute müssen wir von sehr viel mehr belasteten Eiern ausgehen, da aus den Niederlanden täglich neue Meldungen auftauchen", sagte sie der "Rheinischen Post".

Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und das Saarland sollen nach derzeitigem Kenntnisstand nicht betroffen sein. Laut Schmidt sei die Lage unter Kontrolle - es könne aber vorerst keine Entwarnung gegeben werden.

Verbraucher sollten die Prüfnummern auf den Eiern überprüfen. Die der versuchten Eier lassen sich über die Seite www.lebensmittelwarnung.de aufrufen. Nach Bayern wurden Eier mit den Nummern 1-NL-4331901, 1-NL-4035701, 1-NL-4339912, 1-NL-4339301, 1-NL-4359801 geliefert.

Die wichtigsten Fragen rund um den Eier-Skandal beantworten wir hier: Fipronil in Eier: Darauf sollten Verbraucher jetzt achten

Unseren Kommentar zu dem Skandal lesen Sie hier: Warum sich die Verbraucher allzu bereitwillig täuschen lassen

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dpa, AZ

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