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12.06.2019

Behördengänge oft noch analog

Deutschland in neuer Studie fast Schlusslicht

Deutschland hinkt den meisten EU-Staaten in Sachen digitale Behördengänge deutlich hinterher. Die größte digitale Herausforderung der Bundesrepublik sei, die Online-Kommunikation zwischen Behörden und Öffentlichkeit zu verbessern, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht der EU-Kommission. Nicht einmal jeder zweite deutsche Internetnutzer (43 Prozent) würde Formen des E-Governments nutzen, im EU-Schnitt sind es 64 Prozent. Damit landet Deutschland bei diesem Punkt nur auf Platz 26 der 28 EU-Staaten, ist also fast Schlusslicht.

Deutschland versucht allerdings bereits gegenzusteuern. 2017 wurde das Onlinezugangsgesetz verabschiedet. Es soll dafür sorgen, dass Bürger und Unternehmen ihre Anliegen bei der Verwaltung bis spätestens 2022 online erledigen können.

Der Desi-Bericht untersucht den digitalen Fortschritt von Wirtschaft und Gesellschaft in der EU. Dabei nimmt er etwa den Breitband-Ausbau, die Online-Kompetenzen sowie die Möglichkeit digitaler Behördengänge unter die Lupe. Insgesamt liegt Deutschland in dem Bericht leicht über dem EU-Schnitt auf Platz 12. (dpa)

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