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Transportflugzeug A400M

16.01.2015

Beim A400M gibt es offenbar neue Probleme

Bei der Auslieferung des Transportflugzeug A300M an die Bundeswehr gibt es offenbar Probleme.
Bild: Andy Rain, dpa

Beim Transportflugzeug A400M gibt es offenbar neue Probleme. Im schlimmsten Fall werde gar keine Maschine mehr an die Bundeswehr geliefert.

Mit einer Verspätung von vier Jahren war im Dezember der erste A400M an die Bundeswehr ausgeliefert worden. Zunächst allerdings nur mit eingeschränkten Betriebsmöglichkeiten. Offenbar gibt es nun neue Probleme mit dem Transportflugzeug.

Weitere Verzögerungen beim A400M für Bundeswehr?

"Es gibt Signale, dass es beim wichtigen Projekt A400M zu weiteren Verzögerungen kommen könnte", zitierte "Spiegel Online" einen Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums. So könne es sein, dass  in diesem Jahr im schlimmsten Fall keine Maschine des Typs A400M mehr an die Bundeswehr ausgeliefert werde. Geplant waren fünf, wie das Internetportal berichtet. Sollte dieser Fall eintreten, erwarte die Bundeswehr "fundierte Lösungsvorschläge" des Herstellers Airbus.

Bundeswehr hat 53 Transportflieger A400M bestellt

Im besten Fall würden 2015 noch zwei Flugzeuge geliefert, beruft sich das Internetportal auf eine interne Analyse der europäischen Organisation für gemeinsame Rüstungsprojekte (OCCAR).

Der Dreamliner von Boeing: Mehrfach verzögerte sich der Start der 787, verbunden mit Milliardenkosten für den amerikanischen Flugzeugbauer. Ursprünglich war der Jungfernflug bereits für 2007 vorgesehen, 2009 folgte ein neuer Versuch.
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Bestätigt wurde das Problem noch nicht. Ein Airbus-Sprecher erklärte laut "Spiegel Online"  lediglich, dass es über die Abnahme weiterer Transportflieger in den nächsten Tagen Gespräche mit den an dem Projekt beteiligten Staaten geben werde. Insgesamt 53 Transportflieger des Typs A400M hatte die Bundeswehr bestellt. Als Grund für die aktuellen Verzögerungen nannte der Sprecher Probleme beim Bau des Flugzeugrumpfs.

Neben Frankreich und Großbritannien sind auch weitere Nato-Staaten an dem Projekt beteiligt.

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AFP/AZ

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