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Coronavirus
28.04.2020

Der BER öffnet - nur was bringt das, wenn kaum einer fliegt?

So viel Betrieb ist am BER nur zu Testzwecken. Wenn der Hauptstadtflughafen im Oktober öffnet, dürfte aufgrund der Corona-Krise wenig Betrieb sein.
Foto: Patrick Pleul, dpa

Plus Über Jahre machte der BER mit Pannen Schlagzeilen. Jetzt ist er so gut wie fertig – zu einer Zeit, in der durch die Corona-Krise kaum ein Flugzeug mehr abhebt.

Endlich, endlich, neun Jahre später als geplant, öffnet er doch noch. Und wird dann wohl gar nicht mehr gebraucht – zumindest mittelfristig. Irgendwie passt das zu der unendlichen Geschichte um den Bau des Pannen-Airports, der offiziell Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ heißt. Denn dessen voraussichtlich letztes Kapitel fällt ausgerechnet in die Zeit der Corona-Pandemie. Die hat zu einer beispiellosen Krise der weltweiten Luftfahrt geführt.

Um bis zu 98 Prozent sind die Fluggastzahlen deutscher Airports aktuell eingebrochen. Am Münchner Flughafen hat man das Terminal 1 für die Passagierabfertigung geschlossen. Und an den bestehenden Hauptstadtflughäfen Tegel und Schönefeld starten und landen derzeit nur noch ein Bruchteil der sonst üblichen Passagierzahlen. Zumindest im Moment scheint der neue Mega-Airport, der zunächst auf 34 Millionen, in einer künftigen Ausbaustufe sogar auf bis zu 58 Millionen Fluggäste im Jahr ausgelegt ist, so überflüssig wie ein Kropf.

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28.04.2020

Was Besseres kann einen neuen Flughafen gar nicht passieren, dass er in einer Zeit des stark verringerten Luftverkehrs eröffnet. Kein Stress und etwaige Fehler könnten schnellstens und ohne größere Probleme behoben werden.