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Volkswagen

11.07.2019

Er läuft nicht mehr: VW beendet die Produktion des Beetle

VW wird künftig keinen Beetle mehr produzieren.
Bild: Fernando Llano, dpa

Mit dem Aus für das Auto endet eine ganze VW-Ära. Denn der Beetle-Vorgänger Käfer war Sehnsuchtsobjekt ganzer Generationen.

Am Ende gab es noch mal ein wenig Abschiedsfolklore: „Gracias, Beetle“ stand auf den T-Shirts der VW-Mitarbeiter im Werk im mexikanischen Bundesstaat Puebla, „Bye, Bye Beetle“ auf anderen. Eine Mariachi-Band stimmte „Cielito Lindo“ an, einen mexikanischen Klassiker. Schließlich fuhr der letzte VW Beetle in die Halle, begleitet von einer Konfetti-Explosion. Ein Abgesang auf den Käfer-Nachfolger – und zugleich das endgültige Ende einer Ära, die mit Ferdinand Porsche und seiner Idee eines Volkswagens begonnen hatte.

Der VW Käfer war mehr als nur ein Auto

Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Käfer für viele so viel mehr als nur ein Auto: Symbol des Wirtschaftswunders, Sehnsuchtsobjekt ganzer Generationen, Legende auf vier Rädern. Zehn Jahre nach Kriegsende lief bereits der millionste Käfer vom Band, der Wagen machte Deutschland zur Auto-Nation. 21,5 Millionen Mal verkaufte VW den Dauerläufer, bis im Jahr 2003 endgültig Schluss war. Mit dem New Beetle versuchte man, die Erfolgsgeschichte der 50er und 60er Jahre noch einmal zu wiederholen. So richtig gelang das jedoch nicht.

Der Beetle erreichte nie die Popularität des Käfers

Der Beetle verkaufte sich zwar vor allem in den ersten Jahren gut, erreichte aber niemals die Popularität des Käfers. Aus dem Straßenbild verschwinden wird er aber so schnell wohl trotzdem nicht. Auch sein Vorgänger wird regelmäßig gesichtet, in Teilen von Mexiko-Stadt sind immer noch viele Käfer-Taxis unterwegs – auch wenn sie längst aus dem Verkehr gezogen werden sollten. Nicht umsonst lautete der Werbeslogan für den Käfer einst: „Er läuft und läuft und läuft.“

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