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Ernährungsminister
31.05.2016

Ernährungsminister Schmidt will Lebensmittelverschwendung eindämmen

Lebensmittel landen immer wieder im Müll.
Foto: Patrick Pleul, dpa

Millionen Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr in Deutschland im Müll. Ernährungsminister Christian Schmidt will das ändern. Dabei setzt er allerdings nicht auf Gesetze.

Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) setzt einem Medienbericht zufolge im Kampf gegen Lebensmittelverschwendung auf freiwillige Vereinbarungen mit der Wirtschaft und nicht auf gesetzliche Vorgaben. Dies sieht eine von ihm geplante nationale Strategie gegen das Wegwerfen von Nahrungsmitteln vor, wie die Passauer Neue Presse unter Berufung auf den "Ernährungspolitischen Bericht der Bundesregierung 2016" berichtete. Dieser soll demnach am Mittwoch im Bundeskabinett beraten werden. 

Studie: 11 Millionen Tonnen Lebensmittel landeten in einem Jahr im Müll

Die noch vorhandenen Potenziale zur Verringerung der Lebensmittelverluste wie etwa Optimierungen im Produktions- und Distributionsbereich oder bedarfsgerechtere Packungsgrößen sollten ausgeschöpft werden. "In die Strategie sollen neben den Bundesländern auch alle Akteure der Wertschöpfungskette - so auch Industrie, Großverbraucher und Handel - mit dem Ziel eingebunden werden, konkrete Beiträge zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung zu erreichen", heißt es demnach darin. 

Schmidt setzt sich seit längerem dafür ein, dass Nahrungsmittel möglichst nicht weggeworfen werden. Laut einer 2012 vorgestellten Studie für sein Ministerium landen in Deutschland jährlich rund 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Davon stammen 6,7 Millionen Tonnen von Privathaushalten. dpa

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