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Bahnstreik

06.11.2014

Fährt mein Zug? Das sollten Bahnkunden zum Streik wissen

Die GDL möchte von Donnerstag bis Montag streiken.
Bild: Axel Heimken, dpa

Von Donnerstag bis Montag sollen nach dem Willen der Lokführergewerkschaft die Züge stillstehen. Für Pendler gibt es während des Streiks einiges zu beachten – und auch Alternativen.

Ab Donnerstag bestreiken die Lokführer fast 100 Stunden lang den Personenverkehr. Erst am Montagmorgen um vier Uhr soll der Arbeitskampf enden und die Züge wieder nach Plan fahren. Was die Bahnkunden jetzt wissen müssen:

Welche Bahnstrecken sind betroffen?

Betroffen sind Fern- und Regionalzüge sowie die S-Bahnen der Deutschen Bahn. Damit ist also auch der S-Bahn-Verkehr in München betroffen.

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Wo erfahre ich, ob mein Zug fährt?

Zusätzlich zur allgemeinen Servicenummer unter 0180/6996633 (20 Cent/Anruf aus dem Festnetz, Tarife bei Mobilfunk max. 60 Cent/Anruf) hat die Deutsche Bahn wieder die kostenlose Servicenummer unter 08000/996633 geschaltet. Zudem können Bahnkunden auch auf der Internetseite der Bahn nachschauen, ob ihr Zug fährt: www.bahn.de/aktuell.

Gibt es einen Ersatzfahrplan?

Ja. Mit ihrem Ersatzfahrplan will die Deutsche Bahn während des gut viertägigen Lokführerstreiks 30 Prozent des Angebotes im Fernverkehr aufrecht erhalten. Dabei konzentriert sie sich auf die wichtigsten Verbindungen. München-Dortmund sowie Berlin-Basel werden weiter im Zwei-Stunden-Rhythmus bedient. Auch die Züge auf der zentralen West-Ost-Route Köln/Düsseldorf-Berlin sollen weiter stündlich fahren. Aber auch auf einigen Hauptstrecken will man Takte aufrechterhalten, etwa zwischen Hamburg und München sowie Berlin. Auch im Regionalverkehr soll es Ersatzfahrpläne geben.

Kann ich mein Bahnticket zurückgeben?

Sie können sich ihre Fahrkarte und Reservierung kostenlos an allen Schaltern und Reisebüros der Bahn erstatten lassen. Bei Online-Tickets geht das auch im Internet.

Gibt es generell Geld zurück, wenn sich mein Zug verspätet?

Ab einer Stunde Verspätung gibt es 25 Prozent des Reisepreises zurück, ab zwei Stunden dann 50 Prozent. Dafür müssen Sie die Originalfahrkarte einreichen.

Was sind Alternativen zur Bahn?

Eine Alternative zu der Bahn sind Fernbusse. Von Augsburg nach München gibt es Verbindungen etwa schon ab 5 Euro. Allerdings können die Preise leicht variieren, je kurzfristiger man bucht und je größer die Nachfrage ist. Noch günstiger als der Fernbus ist eine Fahrt mit einer der verschiedenen Mitfahrzentralen. Über das Online-Portal „BlaBlaCar“ etwa werden Fahrten schon ab rund 3 Euro angeboten.

Es kann angegeben werden, ob man eine Mitfahrgelegenheit sucht oder ob man selbst eine Fahrt anbieten möchte. Eine Registrierung bei „BlaBlaCar“ ist kostenlos. Eine Alternative zum Zugfahren bietet die Deutsche Bahn selbst, nämlich mit ihrem Carsharing-Angebot „Flinkster“. Wer das Angebot nutzen möchte, muss sich allerdings vorher anmelden und seinen Führerschein in einer Vertriebsstelle der Bahn bestätigen lassen.

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