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Feinstaub
25.11.2007

Nicht jeder Holzofen braucht einen Rußfilter

Foto: wl htf

Private Holzöfen sind ins Visier der Politik geraten. Sie sind zwar klimafreundlich, aber erzeugen Feinstaub. Nun will der Bund den Besitzern von Kaminöfen einheizen. Es gibt auch Ausnahmen.

Von Martin Ferber

Für die einen ist es ein Ausdruck höchster Gemütlichkeit, wenn an kalten Wintertagen der Kachel- oder Kaminofen für eine behagliche Wärme sorgt oder im offenen Kamin die Holzscheite knisternd verbrennen.

Für die anderen ist es die Chance, der Öl- und Gasbranche ein Schnippchen zu schlagen und die drastisch gestiegenen Heizkosten zu senken. Und klimafreundlich ist Holz auch, denn es setzt beim Verbrennen nur so viel Kohlendioxid frei, wie vorher beim Pflanzenwachstum gebunden wurde.

Doch nun sind die Holzöfen ins Visier der Politik geraten. Weil sie pro Jahr rund 24.000 Tonnen an krebserregendem Feinstaub erzeugen und damit die Luft stärker belasten als alle in der Bundesrepublik zugelassenen Dieselfahrzeuge, plant das Bundesumweltministerium eine deutliche Verschärfung der Grenzwerte. Ab dem Jahr 2014 müssen die Besitzer nach dem Willen von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) die alten Öfen entweder gegen neue, umweltfreundliche Anlagen austauschen oder mit Rauchgas-Filtern nachrüsten.

Wer ist davon betroffen?

Die Vorgaben sind kein Problem für neue Anlagen, die bereits das Blaue-Engel- oder das DIN-plus-Siegel tragen, ebenso wenig für die modernen Holzpellet-Heizungen, die schon jetzt die Grenzwerte einhalten. Komplett ausgenommen von der Filterpflicht sind darüber hinaus offene Kamine, in denen nur gelegentlich Feuer gemacht wird, eingemauerte Kachelöfen sowie alle vor 1950 errichteten Öfen und holzbefeuerten Kochherde sowie Back- und Badeöfen. Für sie gilt Bestandsschutz.

Was bedeutet dies für die Besitzer?

Bis zum Jahr 2012 müssen die Besitzer von Öfen gegenüber dem jeweiligen Bezirksschornsteinfeger nachweisen, dass ihre Anlage nicht mehr als 100 Milligramm Staub pro Kubikmeter Abgas ausstößt. Es gilt entweder die Bescheinigung des Herstellers oder die Prüfung durch den Schornsteinfeger. Diese kostet etwa 100 bis 150 Euro. Ist der Wert zu hoch, muss der Kamin nachgerüstet oder stillgelegt werden.

Welche Kosten kommen auf die Betroffenen zu?

Umstritten sind die Kosten für den nachträglichen Filtereinbau: Während das Umweltministerium von einem Betrag zwischen 200 und 500 Euro je nach Filtertyp und individueller Ofenkonstruktion ausgeht, sprechen Heizungsbauer von 1000 bis 1400 Euro.

Das Umweltministerium rät allen, die sich einen neuen Ofen kaufen wollen, auf die vom Hersteller angegebenen Werte zu achten und sich für ein möglichst emissionsarmes Modell zu entscheiden. Dann muss später auch nicht nachgerüstet werden.

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