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Flughafen München
09.11.2015

Lufthansa-Streik betrifft auch morgen wieder München

Nach den Herbstferien in Bayern haben die Lufthansa-Flugbegleiter am Montag mit ihrem Streik im Freistaat begonnen.
Foto: Peter Kneffel dpa

Mit unverminderter Härte will die Flugbegleitergewerkschaft Ufo am Dienstag bei Lufthansa weiter streiken. Auch die Flüge von München sind wieder davon betroffen.

Die Lufthansa-Streiks werden von der Flugbegleitergewerkschaft Ufo am Dienstag mit unverminderter Härte fortgesetzt. Sie rief die Flugbegleiter von Deutschlands größter Fluggesellschaft am Montag dazu auf, an den Flughäfen Frankfurt am Main, München und Düsseldorf die Arbeit niederzulegen. In Frankfurt würden von 04.30 Uhr bis 23.00 Uhr alle Langstreckenflüge, in München von 05.00 Uhr bis 24.00 Uhr ebenfalls alle Langstreckenflüge und in Düsseldorf alle Kurz- und Langstreckenflüge von 4.30 Uhr bis 23.00 Uhr bestreikt, teilte Ufo in Mörfelden-Walldorf mit.

Flugbegleiter von Lufthansa wollen bis Freitag weiter streiken

Der Streik der Flugbegleiter hatte am Freitag begonnen und soll bis zum Freitag andauern, eine Pause hatte es am Sonntag gegeben. Auch am Montag legten die Flugbegleiter an den drei Standorten Frankfurt, München und Düsseldorf die Arbeit nieder. Fast ein Drittel aller rund 3000 Lufthansa-Flüge an diesem Tag fallen nach Angaben des Unternehmens aus. Betroffen waren rund 113.000 Passagiere. Ob Ihr Lufthansa-Flug heute in München startet, können Sie hier auf der Seite der Airline einsehen.

Ufo geht es in dem Tarifkonflikt vor allem um eine Fortsetzung des Systems der Betriebs- und Übergangsrenten, wie Gewerkschaftschef Nicoley Baublies am Montag sagte. Derzeit können Kabinenmitarbeiter ab 55 Jahren freiwillig aus dem Flugdienst ausscheiden. Sie erhalten dann bis zu 60 Prozent ihrer letzten Bezüge als sogenannte Übergangsversorgung.

Der Vorstand des Lufthansa-Konzerns und der Vorstand des Bereichs Lufthansa Passage wollten am Montag über die Konsequenzen des Streiks beraten und gegen 18 Uhr über ihre Beschlüsse informieren. afp/AZ

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