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Konjunktur
23.01.2020

Schwäbische Handwerker blicken positiv in die Zukunft

Das industrienahe Handwerk spürt derzeit die Krise in der deutschen Industrie, sonst geht es der Mehrheit der Betriebe in Schwaben sehr gut.
Foto: Waltraud Grubitzsch, dpa

Plus Die Auftragsbücher der Handwerker sind voll. Und eine neue Umfrage zeigt: 94 Prozent der Betriebe bewerten ihre Lage positiv. Einen Dämpfer gibt es dennoch.

Benedikt Kratzer, 48, kann sich vor Arbeit kaum retten. Die schwäbischen Handwerksbetriebe haben aktuell im Schnitt Aufträge für neun Wochen in den Büchern stehen – bei Kratzer geht es eher in Richtung 18 bis 20 Wochen. „Wir würden gerne jeden Kunden nehmen“, beteuert er. „Aber leider ist es zeitlich derzeit nicht machbar.“ Der Handwerksmeister und seine Mitarbeiter tauschen Heizungen aus und sanieren Bäder. Sie arbeiten in Neubauten und an Komplettsanierungen. Und der Kundendienst des Betriebs in Gablingen im Kreis Augsburg kommt vorbei, wenn daheim plötzlich die Heizung ausfallen sollte. „Wir sind extrem ausgelastet“, sagt Kratzer, der zehn Techniker, drei Lehrlinge und zwei Bürokräfte beschäftigt.

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