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Diesel-Skandal

30.11.2018

Mehr als 28.000 Diesel-Besitzer verklagen Volkswagen

Der Verbraucherzentrale Bundesverband zieht stellvertretend für die vom Abgasskandal betroffenen VW-Kunden vor Gericht. Das Ziel: Schadenersatz.
Bild: Julian Stratenschulte, dpa

Schon mehr als 28.000 Diesel-Fahrer haben sich der Verbraucher-Klage gegen Volkswagen angeschlossen. Somit kann die Klage vor Gericht verhandelt werden.

In weniger als einer Woche haben sich bereits mehr als 28.000 Dieselfahrer der Verbraucherklage gegen Volkswagen angeschlossen. Damit kann die Klage vor Gericht verhandelt werden. Voraussetzung ist, dass sich in zwei Monaten mindestens 50 Betroffene in das Register eintragen.

"Diese hohe Beteiligung in den ersten Tagen nach Eröffnung des Registers zeigt, wie hoch das Interesse an der Klage ist", erklärte der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller. Der Verband zieht stellvertretend für die vom Abgasskandal betroffenen VW-Kunden vor Gericht und will erreichen, dass sie von Volkswagen Schadenersatz bekommen.

Die Eintragung in das Register sei besonders für diejenigen interessant, die sich - etwa wegen Kosten und Risiko - gegen eine Einzelklage entschieden hätten, erklärte Müller. Bei der Musterfeststellungsklage übernehmen die Verbraucherschützer das Prozessrisiko. Verbraucher können sich bis zum Beginn des Prozesses eintragen.

VW hat die Forderungen des Verbands bisher zurückgewiesen: Die Autos seien genehmigt, technisch sicher und fahrbereit. Im September 2015 hatte VW Manipulationen an Dieselmotoren einräumen müssen. Vom Pflichtrückruf bei Volkswagen sind 2,5 Millionen Autos betroffen.

(dpa)

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