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O2 und Base
21.06.2016

Télefonica droht wegen zu hoher Roaming-Gebühren Strafe

Roaminggebühren dürfen nicht mehr so hoch ausfallen. seit Ende April gibt es neue Vorschriften für Telekommunikationsanbieter.
Foto: Daniel Naupold (dpa)

Die Bundesnetzagentur verlangt von Telefónica Deutschland (O2, Base), die Handy-Zusatzkosten im EU-Ausland für alle Kunden gleich abzusenken.

Die Bundesnetzagentur verlangt von Telefónica Deutschland (O2, Base), die Handy-Zusatzkosten im EU-Ausland für alle Kunden gleich abzusenken. Die Behörde werde am Montag den nach Kunden größten deutschen Mobilfunkanbieter "unter Androhung eines Zwangsgeldverfahrens schriftlich auffordern, die Verordnungskonformität unverzüglich herzustellen", sagte ein Sprecher der Bundesnetzagentur. Einigen Kunden sollen zu hohe Roaming-Gebühren für Telefonate im Ausland abgerechnet worden sein.

Roaming-Gebühren: Neue Regeln gelten seit Ende April

Telekommunikationsanbieter dürfen seit Ende April nur noch maximal 6 Cent pro Minute für Anrufe, 2 Cent pro SMS oder 6 Cent pro Megabyte bei Datentarifen im EU-Ausland aufschlagen. Nimmt man einen Anruf an, kostet das höchstens 1,2 Cent zusätzlich pro Minute. Maximal darf die Summe aus Inlandspreis und Aufschlägen nicht mehr betragen als die bisherigen Höchstpreise. Für Daten bieten Mobilfunk-Unternehmen allerdings schon seit einiger Zeit auch Tages- und Wochenpässe an, außerdem gibt es Tarife mit Auslands-Kontingenten. Anbieter wie die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica O2 wollten noch vor EU-Frist die Roaming-Gebühren generell streichen. (dpa)

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